In den vielen E-mails die uns seit Bestehen dieser Seiten fast täglich erreichen, werden immer wieder Fragen zur Bewältigung des Ausstiegs gestellt. Wir möchten versuchen, diese Fragen zu sammeln und Antworten anzubieten.

  • Warum wird von der ICOC mein Glaube angezweifelt bzw. mein Charakter verurteilt, wenn ich die ICOC kritisch hinterfrage?

Die ICOC wird Dich als „rebellisch“ verurteilen und massiv versuchen, Deine Person in Frage zu stellen und Dein Ich anzugreifen. Es gibt jedenfalls keinen Grund an Glauben oder Charakter zu zweifeln.

  • Wissen die sog. „geistlichen Leiter“ und die sog. Jüngerschaftspartner um ihr konfliktträchtiges und höchst fragwürdiges Handeln?

Ja, es wird nur „Nachfolge“ genannt. Zu allem Überfluß wird ein solches Verhalten dann noch als „Christsein“ legitimiert.

  • Überschreiten die Mitglieder der ICOC nicht ihre Kompetenzen, wenn sie in den seelischen Bereich ihnen relativ fremder Menschen eingreifen?

Wer sich selbst im Reich Gottes wähnt, meint auch wie ein Gott in der Seele anderer Menschen herumfummeln zu können. Wer nicht zur ICOC gehört, ist in den Augen der ICOC kein zu achtendes Geschöpf Gottes.

  • Kann eine Freundschaft oder auch nur ein freundschaftlicher Kontakt weiterbestehen, wenn ich die ICOC verlasse?

Du bist in erster Linie ein „Missionsobjekt“. Wer sich nicht der ICOC unterordnen will und aussteigt, mit dem darf man sich nicht weiter befassen. Solange jedoch noch Hoffnungen bestehen, daß Du wieder zurückkommst, dann werden sie dran bleiben. Auf Dauer ist eine Freundschaft zwischen ICOC - Mitgliedern und Nichtmitgliedern (Aussteigern) nicht möglich.

  • Denken langjährig überzeugte Mitglieder überhaupt noch kritisch über Ihr Handeln nach?

Nein, denn sie leben in einer Welt anderer Wahrnehmung.

  • Fürchten Mitglieder der ICOC vielleicht, in der Bibel könne oftmals etwas ganz anderes gemeint sein, besonders dann, wenn selektiv und zusammenhangslos zitiert wird?

Nein. Sie fürchten nur jene, die das behaupten. Eine wesentliche Attraktivität der ICOC liegt in der „Befreiung“ aus dieser Unsicherheit. Ein „es könnte auch anders sein“ oder „was wäre dann“ wird nicht akzeptiert. Für die ICOC gilt: Gott ist eindeutig, also ist auch die Bibel eindeutig. Ungereimtheiten der Bibel werden konsequent ausgeblendet. Spannend ist, welche Bibelstellen die ICOC nie behandelt! Mitglieder der ICOC wollen nur „wissen“, was richtig ist und sind, wenn sie dabei bleiben, zu der Überzeugung gelangt, daß Erkennen und Einsicht nicht aus dem Verstand des Menschen erwächst, sondern durch die Vorgabe einer „Mehrheitsmeinung“, die ihnen logisch erscheint. Im Zweifel gilt immer die „Meinung“ der geistigen Führer, im besonderen die von Kip McKean. Das diese „Mehrheitsmeinung“ eine Top-Down-Vorgabe ist, wird nicht reflektiert. Nur Gehorsam ermöglicht eine gute Beziehung mit Gott - jedoch wird nach dieser Bibelstelle immer noch gesucht!

  • Warum werden Zweifel nicht zugelassen?

Die ICOC schätzt und achtet keine kritischen Menschen. Zweifel kommen sehr schnell, wenn man sich kritisch mit der ICOC auseinandersetzt. Schließlich sind Zweifel nach Meinung der ICOC vom Satan - der angeblich damit versucht, den Jünger vom Glauben an Gott wegzubringen.