Achtung Studierende an der FU, TU und HU: Die ICOC - Berlin unterhält an allen Universitäten der Stadt „Werbeteams“, die jeweils von einem Mitglied (z.T. exmatrikuliert) geführt werden. Nach dem Prinzip der
„One-to-One Mission“ sprechen die Mitglieder der ICOC gezielt Studierende während des Tagesbetriebes an allen Orten auf dem Campus an. Oft wird zu einem Gottesdienst oder einem Bibelkreis eingeladen. Es kann
aber auch ein scheinbar zwangloses Treffen in einer studentischen WG sein, mit dem ICOC versucht, neue Mitglieder zu rekrutieren. An der FU besteht seit 1997 für alle Glaubensgemeinschaften ein Werbeverbot
auf dem Campus (Beschluß des akademischen Senats der FU).Die Betroffenheit ist gerade in Berlin, dem Sitz des europäischen Hauptquartiers der ICOC, sehr groß. Die ICOC gehört zu den derzeit am
aggressivsten werbenden Sekten. |
20. Oktober 1997 - Berliner Zeitung Autor: Frank Nordhausen„Sünde führt zum See mit
brennendem Schwefel“
- Auszug: „(...) Den evangelischen Sektenbeauftragten erreichten allein im vergangenen Jahr „mehr als fünfzig Anfragen“ besorgter Angehöriger, deren Kinder oder Partner sich total verändert haben, seit sie zur Boston Church gehören. (...) Sekten und Psycho-Gruppen haben aus dem gleichen Grund Erfolg wie Neo-Nationalisten und Rechtsradikale: Sie geben Ziele, Wärme, Rückendeckung. Sie besitzen simple Lösungen für jedes nur denkbare Problem. Sie kennen die Ursache des Bösen und sagen, was zu tun ist. Aber sie verraten niemals den Preis, den der Eintritt ins künstliche Paradies häufig kostet: die psychische, körperliche und finanzielle Unterwerfung. (...)“
12. Juli 1998 - Tagesspiegel - Berlin Autor: Lars von Törne „Soviel Aufmerksamkeit wird dem Kirchgänger sonst nicht zuteil“
- Auszug: „(...) Gleichzeitig steht die Gemeinde und die hinter ihr stehenden amerikanischen International Churches of Christ in der Kritik. Ex-Mitglieder berichten von psychischem Druck, Unterordnung und Abhängigkeit. Immer wieder wird die Gruppe als Sekte oder Extremgruppe bezeichnet. (...)“
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21. Februar 2000 - BZ - Berliner ZeitungAutorin: Maxi Merkel „Berliner
Sektenbeauftragter warnt vor: Jesu Christi Berlin e.V.“
- Auszug: „Sie nennen sich „Gemeinde Jesu Christi Berlin e.V.“ Sie behaupten die einzig wahren Christen auf der ganzen Welt zu sein. (...) Harmlos fängt es an. Mit Partys, Videoabenden, Grillfesten. Das Operationsgebiet der selbsternannten Jesu-Jünger: die Universitäten. (...)“
17. Mai 2000 - Men’s Health - Magazin - Ausgabe Juni 2000 - Autorin: Martina Hinz „Sie sagten Himmel, es war die Hölle“
Auszug: „(...) Sie schleichen sich in das Leben. Machen sich breit und unverzichtbar. Dann beginnt der Horror: totale Kontrolle, psychischer Druck und finanzielle Abhängigkeit. Ein Mann in den Fängen einer Sekte und sein langer Weg zurück in die Freiheit. (...) Es beginnt mit netten Gesprächen. Als erstes holen sie sich seine Zeit. Die Sekte kontrolliert sein Leben. Die Zweifel werden stärker. Ein Nervenkrieg beginnt. Sie lassen ihn nicht los. Man muß was tun. (...)
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Juli 2001 - bus - berlins-universellem-studentenmagazin - Autorin: Frauke Lüchow„Wahre Christen
oder Psychosekte? - Die Internationale Kirche Christi wirbt auf jedem Campus“
- Auszug: (...) Ich surfte ein wenig und wurde fündig: Aufgelistet mit anderen Sekten, u.a. auch Mun oder Scientology, wird die "International Church of Christ" genau beschrieben. Was ich las, erschreckte mich, und einiges erschien mir plötzlich in neuem Licht. Laut dieser Websites, die unter anderem vom Berliner Senat und von Aussteigern veröffentlicht werden, ist die ICoC aus der Boston Church of Christ entstanden, die 1979 von dem Amerikaner Kip McKean gegründet wurde (...)“.
Weitere Infos im Internet: www.exicoc.orgwww.reveal.org www.rightcyberup.org www.tolc.org oder bei der ICOC selbst www.icoc.orgwww.igchristi.org
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