Durch unsere Kontakte zu AussteigerInnen und anderen Betroffenen in ganz Europa und darüber hinaus, verfügen wir über viele Informationen, die wir an dieser Stelle zur Verfügung stellen.


TOP - TEN der Cults in den USA

Baby-Blubber

Was macht eigentlich: Jesse Dean Farmer?!

Olivia McKean walked away?!

Neulich in der Friedrichstraße

Unruhige Zeiten

M & M - Mailing

Gebete für die ICOC

ICOC - Das Reich Gottes ?

Die Geschichten der Christine R.

Küssen erlaubt?

Let`s have a party!

Die Bahn verbindet ... leider nicht

www.icoc.de - Picknick - Donnerwetter, tadellos ...

Totentanz im HOPE-Laden

Was ist los, Dean?!

Aupairs in Berlin aufgepasst!

Europa – Missions – Konferenz 2001

Nachrichten - Daten - Fakten aus Berlin

Wo tagt die Internationale Gemeinde Christi in Deutschland?

Mitgliederzahlen in München stagnieren seit drei Jahren

What are the top ten cults in the U.S.?
 

Christian Answers Network

By Bob Pardon

If you truly want to make someone look bad these days, call the group or church to which they belong a cult! Instantly, that person or group is identified with David Koresh and the Branch Davidians, Jim Jones and the People's Temple, or Marshall Applewhite and Heaven's Gate -- a few of the most notorious and contemporary examples of destructive "cults" in America.

The word cult creates a great amount of confusion for many religious and non-religious people. Some would define a cult as "any group of wackos who take religion more seriously than I do."

But what is a "cult" really?

I would contend that the term cult should be reserved for only the most recognizably destructive groups -- from both a Christian and non-Christian perspective. From the Christian point of view, there are two very important considerations in identifying a destructive or unhealthy group. First, there is the theological consideration. How consistent are the group's beliefs with the basic tenets of the historic Christian faith? This evaluates the eternal significance of such beliefs.

Second, there is the social-psychological consideration. How are power, authority, and control exercised in the group? This evaluates techniques of manipulation and mind control. A group may be deficient in one or both areas and thereby be considered an unhealthy and/or destructive group from a Christian perspective.

The following are the ten most dangerous groups in America today, based on one or both of the above stated concerns:

1.. The Church of Jesus Christ of Latter Day Saints (Mormonism). A very subtle, spiritual deception started in 1830 by Joseph Smith. This aggressively evangelistic group contends that it is the only true Church, and that all Christians outside Mormonism are following a deficient Gospel and a false Christ.

2.. The Watchtower Bible and Tract Society (Jehovah's Witnesses). Militantly anti-historic Christian tenets. This group began in the 1870s with Charles Taze Russell. They not only deny the essentials of the Christian faith, but the control exercised over the membership is highly destructive.

3.. The Church of Scientology. A do-it-yourself salvation, science fiction group that masquerades as the true Church, lightly sprayed with a thin veneer of Christianity. Seeks to destroy through litigation and character assassination those who speak out against the group.

4.. The Twelve Tribes. This group began in the early 1970s with Elbert Eugene Spriggs. They claim that salvation can only be found by giving all possessions to them and living in their community. All personal decision-making power is given over to the leadership.

5.. The Holy Spirit Association for the Unification of World Christianity (Unification Church). Founded in 1954 by Sun Myung Moon, this highly authoritarian and destructive group teaches that Jesus failed on the cross. Moon is now the mediator between God and man.

6.. The International Churches of Christ (Boston Movement).
This highly evangelistic group which began in 1978 with Kip McKean embraces most of the main tenets of the historic Church. Teaches that it is the only true Church and is highly authoritarian, with immense control over members' lives.

7.. The Family (Children of God). This communal group was founded by David "Moses" Berg. A strange mixture of basic Christian tenets and almost total sexual license. Very controlling and manipulative.

8.. Christian Identity Movement (Aryan Nations, Christian Identity Church, Klu Klux Klan, etc.). A loose-knit confederation of various small groups that are militantly anti-government and conspiracy driven. Each group holds differing, deviant Christian tenets. All hold to Caucasians being the descendants of the ten "lost" Tribes of Israel, God's true people.

9.. The Nation of Islam (Black Muslims). Began in 1930s by W. D. Fard. Group teaches that the black man is good, the white man is the devil, and that Jesus was merely a prophet. Highly controlling group.

10.. United Pentecostal Church (UPC). A highly controlling, legalistic group that was formed in 1945. This group denies the Trinity and teaches that in order to be saved one must be baptized in the name of Jesus only.


Author: Bob Pardon, Director of the New England Institute of Religious Research (NEIRR) in Lakeville, MA, and an AIIA Resource Associate. He appeared as a consultant on NBC's national news documentary, "Dateline". NEIRR may be contacted directly at 508-947-9571, or visit them at: www.neirr.org. Article provided by AIIA Institute.

http://www.christiananswers.net/q-aiia/aiia-top10cults.html

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Baby-Blubber

Unter dem Titel “Das Baby und das Badewasser” wurde  ein Beitrag von Mirko Russo zur “aktuellen Gemeindesituation” in das Internet gestellt.

http://www.igchristi.org/index.php?p=pages&pid=35

Es hat lange gedauert, bis die ICOC sich traut, interne Ansichten öffentlich ins Internet zu stellen. Das bedeutet aber noch lange nicht, daß nunmehr Kritik für alle und auf allen Linien zugelassen wird. Mirko gehört zu den kleinen “Chefideologen” der ICOC und versucht mit diesem “Beitrag” ein bißchen “Öffnung” vorzugauckeln.

Hier nun die erste Reaktion auf die Ausführungen von Mirko von einem ehemaligen “Insider” der ICOC - München:

Tipps zur Babypflege

Auch Auch wenn sich die Leiter innerhalb der Gemeinde Christi Gedanken über die aktuelle Lage machen, zumindest bei Mirko Russo scheint da nicht viel Neues herum zu kommen. Er vergisst bei seinen „Bibelschlägereien“ immer noch, dass er es mit Menschen zu tun hat.

Punkt 1: Hier ist sein Ansatz verkehrt: Der 'Bejüngerte' fühlt sich nicht von seinem Jüngerschaftspartner gezwungen etwas zu tun, sondern er wird dazu gedrängt, weil ihm der Eindruck vermittelt wird, dass Gott/die Bibel ihn dazu auffordert. Im weiteren entwickelt Mirko eine schöne Matrix. Mit dem Ergebnis, dass sein „Idealergebnis“ genau das darstellt, was die „Internationale Gemeinde Christi“ nach außen hin schon lange lebt. Seine beiden Punkte „kann gut gehen“ bzw. „könnte gut gehen“ sollten besser beschrieben werden „laden zum Missbrauch ein“ und „fordert Missbrauch heraus“.

Der weitere Punkt „Guter Fall“ sieht auch nicht viel besser aus: Mit der Bibel in der Hand wird man dazu aufgefordert, Rat und Hilfe zu suchen. Und genauso wird der Jüngerschaftspartner dazu aufgefordert, mit Rat und Tat beiseite zu stehen. Das könnte gut gehen, wenn sich beide als gleichberechtigt und gleichermaßen verpflichtet sehen. Aber sobald der eine dem anderen unterlegen ist bzw. sich als unterlegen fühlt (Babychristen), haben wir hier eine Situation, die wir vom Punkt 'fordert Mißbrauch heraus' nicht mehr unterscheiden können. Hier geht Mirko Russo einfach nicht genug in die Tiefe und schafft es nicht, sich aus seinem ankonditionierten Gedankenbild zu lösen.

Punkt 2: Er fordert weiterhin die Offenheit gegenüber der gesamten Gemeinschaft. Er akzeptiert zwar, dass es Gefahren birgt, aber die Gefahr des Missbrauches sieht er nicht. Und ein Eingestehen von Fehlern oder eine Entschuldigung habe ich von der Berliner Führung bislang noch nicht im Netz gesehen.

Punkt 3: Er fordert weiterhin eine Leitung, verliert aber kein Wort, wie die Leitung aussehen könnte. Seine Überreaktion ist sicherlich möglich, aber für einen Verein nicht praktikabel. Auf einen demokratischen Vorschlag, der z.B. Wahlen, Jahreshauptversammlungen, Rechenschaftsberichte des Vorstandes usw. einbezieht, und der die Mitsprache aller bei heiklen/strittigen Themen beinhaltet, verzichtet er. Dafür fordert er weiterhin mit seinem Verweis auf Hebr 13,17, dass sich die Gemeinde dem Vorstand unterzuordnen habe, und ihm zu gehorchen habe. Aber wem gegenüber der Vorstand Rechenschaft für sein Tun ablegen wird, verschweigt er.

Punkt 4: Wo hört „persönliche Freiheit aufgeben“ bei ihm auf? Hier klingt das Ganze ziemlich genau nach der gleichen Diskussion, die er vor 2 Jahren geführt hatte. Es hat sich hier nichts geändert.

Punkt 5: Was spricht dagegen, dass man sich seine Freunde selbst aussucht? Wieso widerspricht dies dem Sinn einer Gemeinde? Und wer sucht die einzelnen Gruppen aus, die zusammenleben sollen? Der Rat Suchende oder der Rat Gebende?

Aber er hat schon recht, wenn er sagt: "Wenn wir das christliche Zusammenleben in kleinen Gruppen aufgeben, haben wir meiner Meinung nach etwas Wesentliches verloren!" Verloren hätte er dann nämlich die Möglichkeit, jeden rund um die Uhr kontrollieren zu können.

Ingo – April 2003

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Was macht eigentlich … Jesse Dean Farmer?!

Vom Laienprediger zum Technischen Spezialisten

Das Internet hat es preisgegeben – Dr. Jesse Dean Farmer ist offenbar nicht mehr hauptamtlich für die ICOC im Missionseinsatz. Die Suchmaschine „Google“ hat ausgespuckt (http://www.haledorr.com/attorney/bio.asp?ID=F269939602):

Dean Farmer verdient wohl jetzt bei der Firma „Hale and Dorr LLP“ in den USA sein Geld als Technischer Spezialist für Patente im Bereich Chemie, Biotechnologie und Pharmazie.

Aus der Personenbeschreibung auf der Homepage von „Hale and Dorr“ geht hervor, dass er eine lange Zeit in Deutschland verbracht hat und fließend (technisches) Deutsch spricht. Was Farmer jedoch in Deutschland gemacht hat, wird nicht erwähnt, ist nicht erwähnenswert?! Seine Reputation und Qualifikation für diesen Job hat er sich wohl ausschließlich in den USA erworben?!

Der berufliche Lebenslauf klingt spannend und macht was her. Während seiner Zeit an der Harvard-Universität hat er nach seiner Promotion bei einem Professor Stuart L. Schreiber im Labor gearbeitet. Daneben hat er verschiedene Publikationen vorzuweisen und einige Wissenschaftspreise erhalten. Leider werden keine Zeiträume oder Daten angeführt. So bleibt einiger Raum für Spekulationen, denn schließlich ist unklar, was Dean Farmer in den über 10 Jahren hauptamtlichen Einsatz für die ICOC in Zentral-Europa für seine berufliche Karriere getan hat.

Jedenfalls kenne ich Dean Farmer nur als selbstlosen „Powerchristen“, dem Erfolg im Beruf nie wichtig war und der immer öffentlich behauptet hat, seine berufliche Karriere gegen seine „Arbeit für Gott in der ICOC“ eingetauscht zu haben. Vielleicht hat ihm die ICOC gekündigt oder ihm waren die Aufstiegschancen in der ICOC nicht attraktiv genug?!

Da hat sich wohl einiges im kleinen Leben von Jesse Dean Farmer geändert.

H.S. 17.12.2002

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Olivia McKean walked away?!

Eine ganze Reihe von Personen, die es wissen müssten, haben es zumindestens nicht dementiert. Die (ehemalige) Disciplerin von Olivia McKean (ca. 20 Jahre) soll es sogar bestätigt haben - wer anderes sollte es genauer wissen können?!

Die Tochter des Gründers und Führers der ICOC soll bereits vor fast einem Jahr ausgestiegen sein.

Haben wir jetzt eine Erklärung für die Auszeit (Sabbatical) von Kip McKean? Es wurden doch „familiäre Gründe“ in der Erklärung vom 11.11.2001 angeführt. Für McKean dürfte eine Welt zusammengebrochen sein. Hat er doch angeblich selbst definiert, daß „Sünde“ in der Familie ist, wenn sich nicht alle Mitglieder zur ICOC bekennen. Um einiges dramatischer dürfte es sein, wenn ein hineingeborenes Kind die Entscheidung zum Verlassen der Gruppe getroffen hat und dann ausgerechnet das Kind eines Gründers und Führers einer Sekte!

Diese Sache gibt Anlaß zu vielen Spekulationen. Die weltweite Innenwirkung auf die Anhänger der ICOC ist nicht einzuschätzen. Wenn publik wird, daß die Familie auseinander zu brechen droht, ist nicht abzusehen, wie die einfachen Mitglieder darauf reagieren.

Ein wenig beruhigend in diesem Zusammenhang ist allerdings, daß offenbar die Indoktrination und Bindung der Tochter von Kip McKean nicht nachhaltig genug gewirkt hat. Es war schon immer meine feste Überzeugung, daß es nicht immer möglich ist, Menschen dauerhaft an eine religiöse Extremgruppe oder Sekte zu binden.

Danke Olivia, auch Du hast bewiesen, daß es auch ein Leben ohne die ICOC gibt.

Helmut Schmidt, 7.6.2002

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Neulich ...

am Bahnhof - Friedrichstraße

Ich stehe gegen 18.30 Uhr in einer kleinen Schlage vor dem Geldautomaten der Post im Bahnhof Friedrichstraße und warte. Vor mir noch einige Leute. Ich blicke mich ein wenig um. Schnell fällt mir eine kleine Gruppe von 3 jungen Leuten auf, die wenige Meter von mir entfernt steht. Die junge Frau, sicher eine Studentin, erzählt wild gestikulierend etwas, der offensichtlich zu ihr gehörende Student wirkt zurückhaltender, er nickt mir etwas zu oft mit dem Kopf und sagt kaum etwas.

Dieses Szenario kommt mir doch irgendwie bekannt vor. Ich überlege: Heute ist Dienstag, die „Freunde“ von der ICOC treffen sich zu ihrer wöchentlichen Mitgliederversammlung, irreführend „Andacht“ genannt. Als ich aktives Mitglied der ICOC war, trafen wir uns innerhalb der sog. „Bibelkreise“ oft eine Stunde vor der „Andacht“ und gingen auf „Menschenfang“, im Jargon der ICOC harmlos „Einladen“ bezeichnet.

Ich vergesse in dem Moment meine Absicht, mir am Geldautomaten ein paar Euro zu besorgen. Nicht überrascht bin ich, als die Studentin ein kleines Kärtchen in der Hand hält und nervös damit spielt. Die erwartete Übergabe der Einladungskarte folgt kurz darauf. Vorher wurden wohl noch Telefonnummern bzw. E-mailadressen ausgetauscht. Nachdem sich das Studentenpärchen davon gemacht hat, kommt der dritte Student in meine Richtung. Ich spreche ihn an. Volltreffer!

In einem kurzen Gespräch erfahre ich, daß er Soziologie studiert, katholisch ist und schon „so etwas geahnt hatte“. Interessiert notiert er sich unsere Internetadresse www.icoc.de. Er will gleich noch am Abend die Seiten anklicken. Gut, daß es uns gibt.

H.S. 5.2.2002

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Unruhige Zeiten

Er wurde letztes Jahr im Flugzeug nach den USA gesehen. Er soll angeblich zu einer „Routineschulung“ nach Los Angeles gereist sein. Er ist bis heute nicht wieder nach Berlin zurückgekehrt.

Unter den Mitgliedern der ICOC - Deutschland herrscht wohl große Verwirrung. Erst zieht sich der große ICOC-Führer Kip McKean zurück. Probleme, Konflikte in Familie und Ehe sollen es sein und alles nahm seinen Lauf mit den schrecklichen Ereignissen des 11. September 2001.

Die Führungskader der ICOC werden so manche „Krisensitzung“ abgehalten haben. Die „Auszeit“ von McKean muß starke Auswirkungen auf andere Weltsektoren- und Regionalleiter gehabt haben. Auch bei Dean Farmer?!

Schenkt man einer Info aus dem Kreise der Berliner-ICOC-Gruppe glauben, so soll auch Dean Farmer eine „Auszeit“ genommen haben. Kip hat es vorgemacht.

Hast Du als Leiter in der ICOC Probleme in den Beziehungen, stellen die Anhänger an der Basis unbequeme Fragen? Macht Dir vielleicht sogar Deine eigene Familie Sorgen? Erziehungsprobleme? Ehekrise? Hilft da wirklich eine Auszeit? Kann man mit Verdrängung Lösungen finden? Schwierige Sache.

Im Fall von Dean Farmer wird (bisher) keine (offizielle) Begründung genannt. Fakt ist, daß Dean Farmer im Januar 2002 nicht in Berlin ist. Da ist zunächst das Feld frei für seine getreuen Vasallen, die sich mit den akuten Problemen vor Ort auseinandersetzen müssen.

H.S. 27.1.2002

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M & M - Mailing

Am 17. Oktober 2001 erreichte mich die folgende Mail über aussteigen@icoc.de:

„Datum: 17.10.01 10:52

Sehr geehrter Herr Schmidt,

1. ich habe gerade Ihre Berichte über die ICOC gelesen. Erstaunlich fand ich, dass alles was Mitglieder der Gemeinde sagen als dumm, lächerlich, oder als Lüge bezeichnet wird.

2. Ich bin selber aktives Mitglied der Gemeinde. Ich zahle nicht den Zehnten, treffe regelmäßig meine Eltern und meine "alten" Freunde. Auch habe ich eine Tür in meiner Toilette. In der WG in der ich lebe, habe ich sogar ein eigenes Bad!!.

3. Ich werde nicht zu Arbeiten gezwungen oder gar der Gemeinde verwiesen. Ich erhalte Zustimmung und Verständnis wenn ich den Zehnten nicht zahlen kann.

4. Ich unterhalte mich mit Exmitgliedern wenn sie es wollen. Wenn sie es nicht wollen dann lasse ich es.

5. Ich möchte Sie nicht als Lügner oder ähnliches bezeichnen. Ich möchte Sie einfach nur bitten, Ihre Berichte gut durchdacht zu schreiben und nicht vielleicht jeden Unsinn zu glauben den andere behaupten.

Mit freundlichen Grüßen

M.

P.S. Ich bin niemand aus der, wie Sie es bezeichnen "Höheren Leiterschaft". Nur ein stinknormales Mitglied.“

Dieser M. kennt also unsere Internetseiten, hat meine Berichte über die ICOC gelesen. M. ist aktives getauftes Mitglied, ein „stink normales“ sogar. Er will dem „sehr geehrten Herrn Schmidt“ mal die Meinung sagen. Das ist sein gutes Recht. Nur sollte M. vorab prüfen, ob es wirklich seine eigene Meinung ist und ob er nicht einfach nur mit einer Menge von Vorurteilen herumrennt. Hier meine Antwort-Mail:

zu 1)

Kann ich leider so pauschal nicht nachvollziehen - auf unseren Seiten gehen wir kaum auf etwas ein, was Mitglieder gesagt haben - Du bist einer der wenigen, die sich trauen, mal ihre Meinung zu sagen. An sonsten war ich lange genug selbst Mitglied in Berlin und ich gebe meine persönlichen Erfahrungen wieder. Zum überwiegenden Teil werden meinen Erfahrungen von anderen Ex-Mitgliedern bestätigt. Ist doch klar, daß ein aktives Mitglied nicht die Negativerfahrungen von Aussteigern (Abgefallenen, wie sie von der ICOC -etwa auch von Dir?- bezeichnet werden) teilen wird.

zu 2)

Bitte präzise sein: Du zahlt nicht immer den Zehnten (wie Du nachfolgend noch nachträgst) - ansonsten ist es verpflichtend. Natürlich kann auch die ICOC einem nackten Mann kein Geld aus der Tasche ziehen.

zu 3)

Was meinst Du mit Zustimmung?! Glaube nicht, daß Deine Leiter auf Dauer davon begeistert sind, daß einige Mitglieder nicht oder nur selten den Zehnten zahlen.

zu 4)

Warum wollen sich denn Ex-Mitglieder mit Dir unterhalten? Oder was willst Du von den Ex-Mitgliedern?

zu 5)

Da muß ich Dich leider enttäuschen. Wie schon gesagt: Meine Berichte beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen während der Zeit meiner Mitgliedschaft und danach bis heute. Keine Sorge, die Berichte im Netz sind alle sehr gut durchdacht. Mit Unsinn meinst Du wohl die Erfahrungen der anderen Ex-Mitglieder und anderer Betroffener (z.B. Eltern und Freunde).

Lieber Marco, ich habe eigentlich das dringende Gefühl, Du wurdest mehr oder weniger aufgefordert diese Mail zu schreiben. Wie lange bist Du denn schon Mitglied? Du kannst mir glauben, daß ich die Organisation ICOC sehr gut kenne. Wir haben weltweite Kontakte zu Ex-Mitgliedern - einfachen/stinknormalen wie auch ehemaligen Leitern. Ich kann Dir nur empfehlen nicht alles zu glauben, was Dir von deinem Jüngerschaftspartner oder Bibelkreis- bzw. Gemeindeleiter gesagt wird. Auch hier handelt es sich "nur" um Menschen - die allerdings eine enorme Verantwortung haben...

Mir ist auch schon bekannt geworden, daß im Bibelstudium zum leidigen Thema "Verfolgung" mit den neu geworbenen Leuten auch unsere Internetseiten studiert werden. Was soll denn da bloß anderes vermittelt werden, als es handele sich um Lügen und Unsinn. Ohne diese Meinung (!) - die übrigens den berichtenden Ex-Mitgliedern sehr weh tut - kann eigentlich niemand mehr Mitglied in der ICOC bleiben. Die Erfahrungen von Ex-Mitgliedern haben in der Zwischenzeit einen unglaublichen Horizont erreicht.

Ich wünsche Dir die Zeit mal alleine über unseren Mailkontakt nachzudenken - behalte Dir die Freiheit mit Deinen Eltern und "alten Freunden" zu sprechen - auch über die Organisation ICOC. Ich hoffe, Du gehörst (noch) nicht zu denen, die der Meinung (!) sind, nur in der ICOC gibt es wahres Christentum. Viele Millionen anderer Christen auf der ganzen Welt stehen dagegen - es gibt nur eine Gemeinschaft von Christen und Gott hat sich bestimmt nicht exklusiv die ICOC ausgesucht.

Wenn Du es wirklich ehrlich und ernst meinst, dann würde ich mich freuen, wenn wir uns mal persönlich unterhalten könnten - ich bin ein Ex-Mitglied und würde gerne mit Dir mal reden! Dabei können wir sicher einige Unklarheiten und auch Mißverständnisse ausräumen.

Gruß Helmut“

Ich antworte M. und äußere meine Zweifel, ob er wirklich aus eigenem Antrieb seine Mail geschickt hat. Noch weiß ich nicht, in welchem Bibelkreis M. ist. Schon am nächsten Tag antwortet M.:

„Guten Tag Herr Schmidt,

diese Mail kam von mir persönlich. Sie wurde mir von niemanden aufgezwungen! Mit „Exmitgliedern“ rede ich ab und zu, weil auch sie meine Freunde sind. Ich dränge mich ihnen nicht auf oder telefoniere ihnen wild hinterher. Bei der Gemeinde bin ich seit viereinhalb Jahren. Ich denke, ich kenne mich also inzwischen ganz gut aus.

Gruß M.“

In der Zwischenzeit erfahre ich von einer Aussteigerin, daß M. sozusagen ein „Zögling“ von Mirko Russo ist. Er ist in seinem Bibelkreis und auch mit Mirko gut befreundet. Mirko ist übrigens einer der beliebtesten Laienprediger in der ICOC-Berlin. Ich war damals auch in Mirkos Bibelkreis und habe ihn recht gut kennengelernt.

Aus meiner Antwort auf die Mail vom 18.10.2001:

„Hast Du denn Deinem Jüngerschaftspartner erzählt, daß Du Dich mit mir in Verbindung gesetzt hast? Hast Du Dir denn keinen Rat bei anderen Mitgliedern geholt? Sei mir nicht böse, aber ich habe schon zu viel in den letzten 6 Jahren mit der ICOC erlebt, so daß ich bei Dir weiterhin skeptisch bin, was Deine wahren Beweggründe betrifft. Ich kann mir gut vorstellen, daß Dich die ICOC aufgefordert hat, „ruhig mal mit Helmut Schmidt zu mailen“ - aber doch wohl auch dazu gesagt haben, „was für einer ich bin“. Wenn Du es wirklich ernst meinst, dann sag mir doch mal bitte, was Du über mich in der „Gemeinde“ gehört hast - es kursieren nämlich die wildesten Gerüchte und das von Leuten, die mich persönlich während meiner Mitgliedschaft 1995/96 gar nicht kennengelernt haben.“

Es bleibt spannend  - Gruß Helmut“

Wieder einen Tag später erhalte ich eine weitere Mail von M.:

„Hallo Helmut,

da wir uns offenbar duzen, erlaube ich mir das auch. (...) Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum Du so aggressiv reagierst?! Die Mails kommen von mir persönlich!! Ich wollte nur mal meine Meinung äußern. Ich habe weder Mirko noch sonsteinem von diesen Mails erzählt. Na gut, offenbar willst Du mir eh alles schlechtreden, was ich Dir schreibe. Dein gutes Recht. Deine Quelle hat auch recht. Ich bin ein „Zögling“ von Mirko. Der ein sehr guter Freund von mir ist. Geh ich recht in der Annahme, das C. Deine neue Quelle ist? Wirst es mir sicher nicht sagen, auch dein gutes Recht. O.K., ich hab Dir jetzt geantwortet und hoffe Du verurteilst nicht alles, was ich schreibe.

Gruß M.“

Ich fordere M. noch ein weiters Mal heraus, indem ich ihm erneut vorschlage, sich mir mal persönlich zu treffen. Doch nun bricht der Kontakt abrupt ab. Wie soll ich dieses Verhalten nun werten?

Vielleicht hat M. anfangs doch ohne Wissen von Mirko (oder anderen Mitgliedern der ICOC) den Kontakt aufgebaut? Oder ist er meiner Aufforderung gefolgt, Mirko doch davon zu erzählen und dann genau darauf zu achten, was er sagt? Vermutlich wird Mirko seinem „Zögling“ M. dann doch von einem weiteren Mailkontakt abgeraten haben. „Das sei nicht gut für sein geistliches Wachstum“ - so könnte Mirko reagiert haben.

Da ich davon ausgehen kann, daß Mirko -wie übrigens auch seine Frau Christine- gerne Halbwahrheiten und abstruse Lügengeschichten über ehemalige (und unliebsam gewordene) Mitglieder verbreitet, ahne ich, was für übles Spiel gespielt wird. Auch bei dieser kleinen und eher harmlosen Begebenheit wird mir deutlich, wie manipulativ die selbsternannten „Leiter“ mit ihnen sich anvertrauenden Menschen umgehen.

Leider traut sich Mirko wohl nur vor versammelter (und ihm höriger) Gemeinschaft den Mund aufzumachen. Wenn es aber dann an das Eingemachte geht, ziehe er seinen Schwanz ein und zieht sich aus der Affaire.

Hey Mirko, warum traust Du Dich nicht, mit Ex-Mitgliedern zu reden? Ich halte manchmal Deinen Brief vom Sommer 1995 an mich in den Händen, lese ihn und frage mich dann immer wieder: Wie kann bloß christliche Liebe in Verabscheuung, vielleicht sogar Hass, umschlagen? Wahrscheinlich, weil diese Art von Liebe nicht ehrlich war - einfach nur unaufrichtige Heuchelei?!

Trotzdem, ich bete für euch und vielleicht sitzen wir uns eines Tages gegenüber und ihr werdet nachempfinden können, was in einem Menschen wie mir vorgegangen ist.

Helmut Schmidt, 25.11.2001

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Gebete für die ICOC

www.exicoc.org ruft zu einem weltweiten Tag des Gebetes für die ICOC am 12. Dezember 2001 auf. Hier der Originaltext:

http://www.exicoc.org/prayforicc.htm

Join the ExIcoc.Org Community as we join together for a...

Worldwide Day of Prayer
for the International Churches of Christ

Wednesday, December 12, 2001

    "Often we do not pray because we doubt that anything will actually happen if we pray. Of course, we don’t admit this publicly. But if we felt certain of visible results within sixty seconds of every prayer, there would be holes in the knees of every pair of Christian-owned pants in the world!" - Donald Whitney

Why Are We Doing This?

Nothing is in our hands. Any power we as humans has comes to us from God above.

For this reason, we believe it's time to lift the ICC up in prayer. To bow before God's throne and pour our love and concern for the ICC. To ask Him to intercede, to help the hurting, to bring the ICC back to a focus on God and not on man. To ask God to bring forth leadership that puts Christ and the needs of others first. To bring humility and repentance in areas where the ICC has shown itself to be arrogant and authoritarian.

We bow our knees, individually and corporately, believing that God can and will bring about the change we desire.

      But we pray God that you may not do wrong--not that we may appear to have met the test, but that you may do what is right, though we may seem to have failed. 1 Corinthians 13:7

      To this end we always pray for you, that our God may make you worthy of his call, and may fulfill every good resolve and work of faith by his power, 2 Thesselonians 1:11

 

Auch www.icoc.de ruft auf, nicht nur am 12. Dezember dafür zu beten, daß die Menschen in der ICOC erkennen, wem sie wirklich nachfolgen. Vielleicht gelingt es, die autoritären Strukturen in dieser Extremgruppe und die Arroganz vieler Leiter gegenüber den vielen Millionen anderer Christen aufzulösen und abzubauen.

Helmut Schmidt, 19.11.2001

 

ICOC - Das Reich Gottes ?

Christen  in unserer Gesellschaft sind es gewohnt Gottesdienste zu jeder Zeit an jedem Ort (der Welt) besuchen zu können. An den Türen von evangelischen oder katholischen Kirchen werden unbekannte Besucher nicht nach ihren  Beweggründen ausgefragt. Kirchen sind im Regelfall öffentliche Gebäude, die ein Mensch betreten und wieder verlassen kann, ohne Rechenschaft ablegen zu müssen. Das Reich Gottes steht jedem Menschen christlichen Glaubens  in aller Welt zur Verfügung. Es ist nicht örtlich gebunden und es gibt keine Zutrittsbeschränkungen oder gar eine Einlaßkontrolle. Anders bei der ICOC.

Die ICOC nimmt für sich in Anspruch das „Reich Gottes“ zu sein  und über den einzigen (richtigen) Weg hinein zu verfügen. Alle anderen Christen werden damit automatisch ausgegrenzt. Ein Mensch, egal ob christlichen Glaubens oder nicht, der eine Veranstaltung unter dem Titel  „Gottesdienst“ der ICOC besuchen will, wird kaum daran vorbeikommen am Eingang „abgefangen“ zu werden. Als freundliche Begrüßung getarnt, wird abgeprüft, wer dieser Mensch ist, wer ihn eingeladen hat und vielleicht auch  noch, was er denn für Absichten mit seinem Besuch verfolge.

Diejenigen neuen Besucher, die gemeinsam mit Mitgliedern der ICOC ankommen oder von diesen an der U-Bahn (oder auch zuhause) abgeholt werden, haben einen  guten Leumund und passieren die Zutrittskontrolle ohne Probleme. Nur wer ohne konkrete (nachweisbare) Einladung kommt („Ich bin halt grade mal vorbeigekommen“) macht sich verdächtig und wird auch so behandelt. Hinter  jedem unbekannten fremden Besucher wittern allzu häufig die meisten Mitglieder einen „Gegner“. Besonders unbeliebt sind Journalisten oder Fernsehteams. Eine weitere große Gruppe bilden die AussteigerInnen und anderen  Betroffenen (Eltern, Geschwister, Freunde usw.), die mit Problemen bei Besuchen der Veranstaltungen der ICOC rechnen müssen. Der „Maßnahmenkatalog“ der ICOC geht von freundlichem Abweisen („Es ist nicht gut, wenn Du  heute hier bist.“) bis hin zur Drohung mit der Staatsgewalt (Polizei).

Bei der Betrachtung dieser Umstände stellt sich dem aufmerksamen Menschen schnell die Frage, ob es sich bei der ICOC wirklich um eine aufrichtige,  offene und christlich motivierte Glaubensgemeinschaft handelt?! Ich kann aus meinen Erfahrungen diese Frage nur verneinen. Es ist für mich anmaßend und respektlos, wenn sich eine Organisation wie die ICOC (in  Deutschland ein eingetragener Verein) herausnimmt zu bestimmen, wer einen „Gottesdienst“ besuchen darf und wer nicht. In der Vereinssatzung ist die rede von „der Veranstaltung von öffentlich zugänglichen Gottesdiensten“  - vorgefunden werden allerdings Privatveranstaltungen bzw. Geschlossene Gesellschaften.

Daher muß es sich die ICOC gefallen lassen in der Ernsthaftigkeit ihrer Absichten kritisiert zu werden. Das Reich Gottes ist  überall wo es glaubende Menschen suchen. Gott hat nicht seine „Rechte“ an seinem Reich auf Kip McKean bzw. die ICOC übertragen. Die ICOC vereinnahmt das Wort Gottes, interpretiert und legt es aus, wie es ihr ins  zweifelhafte Konzept paßt. Ein weiteres deutliches Zeichen für eine unchristliche Intoleranz ist die radikale Ausgrenzung von beispielsweise Christen der evangelischen und katholischen Kirche. Es besteht keinerlei  ernsthaftes Interesse an Ökomene. Al Baird (Elder der ICOC) bezeichnet in einem Vorwort Andersglaubende als: „Bequeme Kirchenbank-Hocker, die sich im schützenden Kokon der Mittelmäßigkeit in Sicherheit wähnen“.  Eine solche Diskriminierung zieht sich durch die ganze krude Ideologie der ICOC.

Ein christlicher Glaube kann nicht konfektioniert werden. Die von der ICOC definierten Eigenschaften eines „Jüngers“ werden  aufgezwungen. Eine freie Entfaltung eines individuellen Glaubens eines Menschen ist in der ICOC nicht denkbar.

Glaubensgemeinschaften (auch die großen Kirchen) sollten den Menschen das Angebot machen, den Weg eines  christlichen Lebens zu begleiten und da zu sein, wenn Hilfe gebraucht wird. Ich bin überzeugt davon, daß es unzählige Gemeinden auf der ganzen Welt gibt, wo Menschen in diesem Sinne missioniert werden. Das Angebot der  ICOC scheint zunächst attraktiv und interessant. Mit dem nötigen Vertrauensvorschuß begibt sich ein Mensch in der ICOC allerdings auf einen Weg, der überwiegend fremdbestimmt ist, und zwar von den vielen Menschen, die  sich selbstherrlich und selbstverliebt „Evangelisten“, „Pastoren“, „Gemeindeleiter“, „Bibelkreisleiter“ und „Jüngerschaftspartner“ nennen. Die wenigsten von ihnen verfügen über ein Mindestmaß an Verantwortung.

Das  Reich Gottes ist nicht exklusiv und nur den Mitgliedern der ICOC vorbehalten. Wer mit einer solchen Exklusivität Menschen ködert, der handelt unseriös. Es ist wie in vielen anderen Bereichen unseres irdischen Lebens:  Prüfet alles, das Gute behaltet. In Bezug auf die ICOC bedeutet das, den (übertrieben) freundlichen „Werbern“ nicht alles zu glauben und sich Informationen von möglichst vielen Seiten einzuholen. Wer dennoch zu dem  Ergebnis kommt, hier die einzig seelig und glücklich machende Gemeinschaft gefunden zu haben, der muß seinen Weg gehen - aber nicht bis zum bitteren Ende. Auch eine spätere Erkenntnis kann einen anderen Weg weisen.

Mit christlichen Gefühlen und dem Glauben eines Menschen spielt man nicht. Dies ist kein Objekt der Manipulation. Die Chefideologen um Kip McKean haben sich ein autoritäres System geschaffen, das in den 22 Jahren des  Bestehens weltweit über 250.000 Aussteiger produziert hat. Allein das sollte jeder ernsthafte Christ bedenken.

Helmut Schmidt, 19.10.2001

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Die Geschichten der Christine R.

Hey Christine! Was soll das? Ich habe nun schon von verschiedenen Seiten (unabhängig voneinander) gehört, was Du für Geschichten über mich erzählst. Zum Beispiel die  Geschichte von Dean, Kim und dem KaDeWe.

Ich glaube, liebe Christine, da bringt Dein naives Köpfchen etwas durcheinander. Lies am besten mal den Beitrag „Predigtvorbereitungen an der Sushi-Bar“, dann offenbart sich Dir die ganze Wahrheit.

Nun, Deine Story ist so abstrus und einfach nur blöd, daß ich mich gar nicht weiter darüber aufregen will. Wenn Du den Unsinn  selber glaubst (von irgend jemandem mußt Du es gehört haben), dann kann ich nur Bedauern empfinden.

Nur habe ich den Verdacht, Du erzählst auch ganz andere Geschichten über mich! Auch Du gehörst zu den Leuten aus der  ICOC, die selbstherrlich ehemalige Mitglieder diskriminieren und in Verruf bringen wollen. Woher nimmst Du das Recht zu behaupten, „ich würde Menschen aus Deinem Verein anrufen und versuchen, sie aus der „Gemeinde“ raus  zu holen und von Gott wegzubringen“. Das ist die Unwahrheit, eine Lüge!

Ich habe es nicht nötig, mich vor euch zu rechtfertigen. Ich weiß sehr genau was ich tue und getan habe. Gott begleitet mich als Christ auf  allen meinen Wegen.

Liebe Christine, es wäre sehr schön, wenn Du Dir angewöhnen könntest nur über Dinge zu reden, die Du selbst erlebt hast oder die Du überprüft hast. Vielleicht können wir mal darüber reden – ich  stehe gerne zur Verfügung!

Helmut Schmidt, 17.9.2001

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Küssen erlaubt?

Immer wieder spannend und sehr  aufschlußreich ist es, wenn Ex-Mitglieder von den zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb der „Gemeinde“ berichten. Mit einem leichten Unterton der Entrüstung hat sich kürzlich eine Aussteigerin gegen die Behauptung  verwehrt, befreundete Paare dürften sich in der ICOC nicht küssen.

Selbstverständlich sei Küssen erlaubt, aber eben nur einmal in der Woche!

Gerade allen Ernstes ausgesprochen, kurz darüber nachgedacht  und dann herzlich gelacht! So ein Unsinn - natürlich ist das Küssen nicht erlaubt, zu mindestens an 6 Tagen in der Woche. Die „Körperkontaktregulierung bzw. - kontrolle“ in der ICOC wird von vielen Mitgliedern  umgesetzt. Mit Sicherheit während Gemeindeveranstaltungen. Was hinter verschlossenen Türen bzw. im stillen Kämmerlein (so es ein solches in einer ICOC-WG überhaupt gibt) zwischen Mann und Frau oder auch  gleichgeschlechtlich geschieht, entzieht sich der Kontrolle durch die ICOC.

Es kommt auf die Stärke des einzelnen Mitglieds an, ob solche „Sünden“ bekannt werden. Oder der Jüngerschaftspartner beherrscht die Kunst des  gefühlvollen (oder plumpen) Verhörs und kitzelt die kleinen und großen Sünden auf diesem Gebiet heraus. Das Interesse an intimen Details in den „kontrollierten und geregelten“ Beziehungen ist sehr groß. So mancher  Leiter läuft Gefahr dabei in tiefste „Lüsternheit“ zu verfallen (siehe auch „Er ist doch nicht mein Gynäkologe!“).

Und Kuss ist nicht gleich Kuss. Der verwerflichste unter den Küssen ist der French-Kiss, der  Zungenkuss. Weltweit wird offenbar in der ICOC diese Form des Körperkontaktes verabscheut und verboten.

Ich warte auf das erste Aussteiger-Ehepaar und dessen Berichte über Körperkontakt (oder Sex) in der Ehe nach  Boston-Art! Das wird sicher spannend.

Helmut Schmidt, 25.8.2001

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Let`s have a party!

In der ICOC haben Parties  unter Studenten, Teens, Singles oder der ganzen Gemeinde einen besonderen Stellenwert. Zu solchen Veranstaltungen werden regelmäßig Gäste eingeladen, die noch nicht Mitglied der ICOC sind. Unter dem Deckmantel einer  locker fröhlichen Party werden letztendlich neue Mitglieder für die ICOC rekrutiert.

Eine bevorzugte Jahreszeit für eine Party ist gewöhnlich der Sommer. In der Fehmarner Straße in Berlin Wedding wird dafür  seit einiger Zeit ein größerer Keller genutzt. Im gleichen Haus befindet sich auch eine studentische Männer-WG.

Solche Parties in der ICOC werden stets generalstabsmäßig vorbereitet. Jedes teilnehmende Mitglied  übernimmt eine bestimmte Funktion. Bei der Einlasskontrolle wird genau kontrolliert, daß nur (ein) geladene Gäste rein kommen. Wer nicht nachweisen kann, von wem er eingeladen wurde, muß damit rechnen draußen bleiben zu  müssen. Raucher sind daneben auch nicht gerne gesehen.

Neulich wurde bei einer Teenie-Party in der Fehmarner Straße sogar eine heimliche „Drogenkontrolle“ durchgeführt. Ein Mitglied mit einer geschulten „Spürnase“  schnüffelte wohl an den Besuchern herum. Damit die bei allen ICOC-Mitgliedern unterschwellig vorhandene „Lüsternheit“ nicht zu sehr herausgefordert wird, achteten die Türsteher auch darauf, daß besonders die Mädchen  nicht allzu leicht bekleidet sind. Wie man hören kann, mussten sich einige Teenies mangels ausreichender Oberbekleidung wieder die Jacken anziehen. Das soll dazu geführt haben, daß die so kompromittierten Besucher  kurzerhand wieder gegangen sind.

Das ICOC-System der Werbe- oder Rekrutierungsparties stößt sicherlich überwiegend auf Mißtrauen. Wenn man dann noch eine Alkohol- und Gesinnungskontrolle über sich ergehen lassen muß,  hört der Spaß schnell auf. In der Vergangenheit fanden solche Parties auch in Räumen des Studentenwerks statt. Ein anderer bevorzugter Ort der ICOC-Berlin ist die „Universal-Hall“ an der Gotzkowskystraße in  Berlin-Moabit.

Trotzdem ist es angebracht vor diesen zwielichtigen Veranstaltungen der ICOC zu warnen.

Helmut Schmidt, 20.8.2001

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Die Bahn verbindet ... leider nicht

Da setzt sich Einer in einen Zug. Er hat eine Platzreservierung in einem Abteilwagen. Der Zug wird ab dem Abfahrtbahnhof eingesetzt und ist daher noch relativ  leer. Vielleicht bleibt das so. Ein Blick auf das Reservierungsschild am Abteil lässt diese Hoffnung schwinden. Alle 5 weiteren Plätze sind belegt. Zwei davon werden am nächsten Haltebahnhof eingenommen. Ein ruhiges,  nettes älteres Ehepaar steigt zu. Später dann, sagen wir am Bahnhof-Zoologischer Garten in Berlin steigen weitere Reisende zu. Stimmen auf dem Gang, Frauenstimmen. Plötzlich wird die Abteiltür aufgerissen und frohgemut  treten drei jüngere Frauen in das Abteil, ihre Blicke haften noch mehr auf den Platzkarten.

Dann wird der Eine wahrgenommen und sofort (wieder) erkannt. Die Neuzugestiegenen kramen in ihren Taschen und  holen fast simultan eine Bibel hervor und beginnen hektisch darin zu blättern. Der Eine glaubt, er sei im falschen Film. Doch er nimmt es schnell als Fügung Gottes, Amen!

Ein Ex-Mitglied der ICOC trifft auf  drei aktive Mitglieder. Man kennt sich sogar (noch) recht gut. Erste eher peinliche Fragen werden von den „drei Schwestern“ (im Glauben) gestellt. Warum ist denn der Eine vom Glauben an Gott abgefallen? Warum will er  nicht mehr Christ sein? Die Drei dürfen und wollen nicht verstehen. Aber irgendwie tapfer sind sie doch. Wo wäre das Problem einfach zu schweigen?!

Der Eine fährt zu einer Beerdigung, die Drei zu einer  Hochzeit. Sind die zukünftigen Eheleute getauft, glauben die an Gott, leben die als Jünger wie es die ICOC für sich definiert? Diese Frage wird nicht gestellt. Doch interessieren sich die Drei dafür, ob denn die Tote  Angehörige des Einen gläubig und getauft war. Welches Schicksal dahinter steckt, scheint nicht zu interessieren.

Die Mitglieder der ICOC können nur noch stupide in den Schablonen der Ideologie des Kip  McKean denken. Sie halten es offenbar für ausgeschlossen, daß ein Mensch der nicht Mitglied der ICOC ist, gerettet sein kann. Eine solche Einstellung bzw. Meinung ist sehr schmerzlich, doch der Eine nimmt es locker. Die  Verstorbene wurde sogar zweimal getauft und war sehr lange Christin, entgegnet er den irritierten Frauen.

Schade, denkt sich der Eine, die Menschen in der ICOC haben sich nicht geändert. Sie verurteilen und  diskriminieren weiterhin Andersglaubende, Anderslebende und Andersdenkende. Woher nehmen die sich bloß das Recht?! Ganz sicher nicht aus der Bibel!

Aufgezeichnet von H.S. im August 2001

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www.icoc.de - Picknick - Donnerwetter, tadellos ...

Berlin-Wedding, Sonntag, 5. August 2001. Hoffentlich ist ein  Parkplatz für meinen Trabi auf der kurzen Straße vor der Neuen Nazarethkirche frei. Habe mir die Mühe gemacht, unsere Internetadresse buchstabenweise auszudrucken, zu laminieren und akkurat auszuschneiden. Ab 13.00 Uhr  hatten wir uns zu einem Picknick auf der Wiese vor der Neuen Nazarethkirche (auf der anderen Straßenseite) verabredet. Es ist tatsächlich ein schönes Parkplätzchen frei - ich stelle meine Limousine (601 de luxe) an der  Ampel auf der Ostseite der Turiner-Straße ab. Gerade erst 12.30 Uhr - aus dem Kirchengebäude kommen eine Hand voll Besucher der „Gemeinde Gottes e.V.“ heraus, mehr alte Leute. Einige junge Menschen warteten bereits vor  dem Eingang. Das bekannte Begrüßungsritual („Bostonkralle“) entlarvt sie als Mitglieder der ICOC. Kurz vor 13.00 Uhr beginne ich die Buchstaben „www.icoc.de“ auf die Rechte Seite meines Trabis aufzukleben. Ich werde  dabei auch von Stefan Ulrich beobachtet. Er nähert sich meinem Wagen und notiert sich, wie eine Politesse, das Nummerschild (AUR - GU 33). Fünf Minuten später schnappe ich mir meine Decke, gehe auf die Wiese herüber und  suche mir einen Platz im Schatten. Argwöhnisch werde ich von diversen Mitgliedern, die gerade vom U-Bahnhof-Leopoldplatz aus im Anmarsch sind, beäugt. Mit dazu trägt mein T-Shirt mit der Auschrift (auf Vorder- und  Rückseite) www.icoc.de bei.

 

Kurz vor halb zwei ist unsere Picknick-Runde komplett. Die Veranstaltung in dem Kirchengebäude wird gleich beginnen. Zeit, um das schöne Wetter bei leckeren Speisen und einem Glas Wein zu  genießen. Wir unterhalten uns über „Gott und Welt“ - ein Streifenwagen der Polizei, der langsam an meinem Trabi vorbeifährt, wird bemerkt. Die Polizisten schauen auch zu uns herüber. Auffällig ist der  Schriftzug „www.icoc.de“ in großen Buchstaben, den wir vor uns aufgestellt haben. Vermutlich hat Stefan Ulrich die Polizei alarmiert - scheint eine Manie von ihm zu sein.

Etwas später gesellen sich 3 junge Studenten zu uns und fragen nach der Bedeutung der Internetadresse und dem Grund unserer Anwesenheit. Es stellt sich heraus, daß alle drei bereits vor  einiger Zeit angesprochen und zum Gottesdienst eingeladen wurden. Wir unterhalten uns angeregt, Stefan Ulrich läuft Streife und beobachtet uns. Er scheint zu registrieren, wer sich mit uns in  Verbindung setzt. Die drei Studenten wollen dann doch mal kurz in die Veranstaltung rein schauen, werden aber höflich abgewiesen und gehen ihres Weges.

Gegen 15.00 Uhr scheint die Veranstaltung beendet zu sein. Wir haben den Eindruck, einige Besucher werden bis zum U-Bahnhof von Gemeindemitgliedern eskortiert. Vor dem Kircheneingang  werden immer wieder Besucher von den Leitern im Anzug (Oliver, Stefan, Matthes u.a.) angesprochen und wahrscheinlich auf uns hingewiesen. Spannend wird es, als Matthes wie eine  Klette Simone und Matthias mit ihrem Kind beschattet (er dackelt ihnen unentwegt hinterher). Ich laufe Matthias entgegen und gehe ein Stück mit ihm. Wieder auf der anderen Straßenseite  angekommen, bleiben wir an der Ampel stehen - Matthes direkt bei uns. Ich frage Matthes, was er denn wolle. Grinsend brabbelt er etwas von „mal sehen, was ihr hier macht“ und „wer alles so da sei“.  Es entwickelt sich eine kleine „Diskussion“ in deren Verlauf nur wieder zu deutlich wurde, was in der ICOC über ehemalige Mitglieder verbreitet wird. Der zentrale „Vorwurf“ lautet: „Ihr wollt nur Menschen  von Gott wegbringen/trennen“. Die Erfahrungen von Ex-Mitgliedern zählen für überzeugte und fanatische ICOC-Mitglieder nichts - es sind nichts weiter als Lügen. Klar, daß auf dieser Basis  (leider) keine ernsthafte Auseinandersetzung möglich ist. Die Bevormundung und regide Informationskontrolle in der ICOC ist nach wie vor an der Tagesordnung. Von Veränderungen keine Spur.

Wie wir dann von einigen Besuchern noch erfahren haben, wurde das Thema „Verfolgung“ (durch die da draußen) ausführlich in den Reden behandelt. Nun, wer mit dem Rücken zur Wand steht, kann nur  die Flucht nach vorne antreten - aber nicht auf diese unchristliche und teilweise menschenverachtende Art und Weise. Ein großes Donnerwetter hat dann abrupt unser Picknick  beendet. Im Eifer der spannenden Gespräche haben wir das aufziehende Gewitter nicht bemerkt - so sind alle naß geworden. Trotzdem war unser Picknick eine gelungene Aktion. Auch der Spätherbst  wird noch den einen oder anderen Sonntag bieten ... Was dazwischen rund um den Leopoldplatz geschehen wird, hängt einzig und allein von unserer Kreativität ab. Von solchen Gestalten wie Stefan  und Matthes jedenfalls lassen wir uns nicht einschüchtern. Ganz im Gegenteil: Solche Erlebnisse motivieren ungeheuer! Donnerwetter, tadellos...

Epilog: In meiner unmittelbaren Nachbarschaft (Fehmarnerstraße) gibt es seit geraumer Zeit eine ICOC-Männer-WG. Einer der Bewohner bekundete Interesse „mich mal kennen zu lernen“. So kam  dann noch am Sonntag Abend eine interessante Runde in der Kneipe „Lindengarten“ am Nordufer zusammen. Davon später einmal mehr.

Helmut Schmidt, 6.8.2001

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Totentanz im HOPE-Laden

Was ist los in der Hobrechtstraße 23 in Berlin-Neukölln? Hier soll doch ein gut besuchtes  Seniorenzentrum sein. Die Leiterin Gitti Schwab hat sich in den letzten Wochen wohl sehr rar gemacht. Die Zivis werden auch kaum gesehen und sollen anstatt sich um die alten Menschen zu  kümmern, lieber im Büro am PC rumspielen. Jedenfalls hat das Interesse der Neuköllner Senioren an diesem umstrittenen Laden nach der Berichterstattung über die Verbindung von HOPE und der ICOC  stark nachgelassen. Laut Jahresbericht 2000 von HOPE-worldwide sollen über 3.000 Besucher in dem Seniorenladen gewesen sein.  Selbst wenn man gutwillig annimmt, daß einige der Senioren  mehrmals in der Woche (Montag - Freitag) dort erscheinen, kommt man nicht auf eine solche Zahl.
H.S. und H.S. 18.6.01

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Was ist los, Dean?!

Die Nachrichten aus München und Berlin überschlagen sich. In München gab es in den letzten Wochen wohl mehrere Aussteiger. Zwei davon konnten von unserer Aussteigergruppe in München  betreut werden. Eine Auszubildende wurde von Ihrem Arbeitgeber auf die Hintergründe (und unsere Internetseiten) aufmerksam gemacht. Ihre Eltern haben sich daraufhin entschlossen, ihre Tochter  sofort aus München in ihre Heimatstadt im Raum Bielefeld zurück zu holen. Ihr Arbeitgeber sorgt dafür, daß das junge Mädchen die Ausbildung dort zu ende führen kann. Lutz war bei dem Auszug  aus einer Gemeinde-WG dabei und wird in Kürze darüber berichten.

Aus Berlin wird laut, daß es in der Gemeinde sehr unruhig geworden ist. Am letzten Sonntag (8.  März) hat Gordon Ferguson, der derzeit in Paris leben soll, die Berliner im „Gottesdienst“ belehrt. Ob Dean Farmer anwesend war, konnten wir bisher nicht ermitteln. Es könnte jedoch sein, daß er an  diesem Sonntag in das arg gebeutelte München gereist ist, um dort wieder für Ordnung zu sorgen.

Da die Zahl der Mitglieder in München seit Herbst 1997 stark zurückgegangen ist, wird angeblich  überlegt, ob die geplante Neugründung in Frankfurt/Main von Berlin erfolgen sollte. Egal aus welcher Richtung die Boston-Missionare kommen, die Main-Metropole dürfte gut vorbereitet sein. Das gilt  auch für Stuttgart, wo die Gründung eventuell doch noch in diesem Jahr vorgesehen ist. Und was ist mit Hamburg? Es sieht meiner Meinung nach eher so aus, als ob sich Dean Farmer und seine  Strategen ein wenig übernommen und vor allen Dingen nicht einkalkuliert haben, daß das öffentliche Interesse im Gegensatz zur Zahl der Mitglieder enorm zugenommen hat.

Zieht man an dieser Stelle Bilanz über die Entwicklung seit Anfang Juli 2000 (dem Start dieser Internetseiten), so kann festgestellt werden, daß die Zahl der Aussteiger bzw. der Nicht-Einsteiger  signifikant angestiegen ist. Die Anfragen, die uns über das Internet (per e-mail) erreichen, kommen immer häufiger aus dem bisherigen Umfeld (Familie, Freunde, Arbeitgeber) der Mitglieder.  Schließlich sind gerade junge Studenten sehr aufmerksam geworden und setzen sich immer schneller nach der Anwerbung kritisch mit der Lehre der ICOC auseinander. Und dem sind die  meisten aus der ICOC nicht gewachsen. Die Reduzierung von Kritik auf die Einflußnahme des Satans kommt bei der heutigen Studentinnen-Generation eben nicht mehr an. Der von der ICOC  gewünschte Effekt kehrt sich eher ins Gegenteil um und die Leute wenden der ICOC den Rücken zu.

Bemerkenswert ist auch, daß mittlerweile sehr viele aktive Mitglieder der ICOC (heimlich?) auch  unsere Seiten frequentieren. Es fällt auf, daß immer öfter davon gesprochen wird, „man kenne die Seiten“, wenn ein neu geworbenes Mitglied nachfragt.

Helmut Schmidt, 9. April 2001

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Aupairs in Berlin aufgepasst!

In einer konfessionellen Aupair-Vermittlung sind in der Vergangenheit mehrfach junge Frauen von  Mitgliedern der ICOC angesprochen und zu Veranstaltungen der Berliner Gruppe eingeladen worden. Unter den „Missionarinnen“ der ICOC sind offensichtlich auch ehemalige Aupair. Dank  aufmerksamer Gasteltern, wird in der Vermittlungsstelle über die ICOC informiert (Berlin, 9.März 2001).

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Europa – Missions – Konferenz 2001

In diesem Jahr findet die „Europa-Konferenz“ der ICOC wieder für alle beteiligten Gruppen (Frankreich, Deutschland, Niederlande, Österreich, Schweiz, Polen, Tschechien u.a.) in Paris statt.  Termin ist: 26. bis 29. Juli 2001. Vermutlich finden diese Großveranstaltungen seit letztem Jahr im Wechsel mit Berlin, dem neuen Ost-Europa-Zentrum, statt. Auf den Web-Seiten der Gruppe in Paris ( www.ecparis.org ) können weitere Informationen abgerufen werden ( http://www.ecparis.org/activites/conferences.shtml ), die aber heute (15.3.2001) noch nicht verfügbar sind.

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Nachrichten - Daten - Fakten aus Berlin

Die Zahl der Besucher des „Gottesdienstes“ in der Neuen Nazarethkirche im Wedding lag im  Zeitraum 20.8. bis 5.11.2000 zwischen 476 (20. August) und 715 (5. November). Eine Ausnahme bildete die Abschlußveranstaltung der Europa-Konferenz am 27. August mit 1.119 Besuchern (Für  die Richtigkeit der absoluten Besucher-Zahlen kann leider keine Gewähr übernommen werden; wir hatten keine Möglichkeit nachzuzählen). Zwischen dem 12.11. und 17.12.2000 betrug die Zahl der  Besucher nach Angabe in der Gemeindeinformation Nr. 50 vom 19.12.2000 deutlich unter 600.

Die Zahl der getauften Mitglieder dürfte sich nach unserer Schätzung in Berlin zwischen 290 und 320  bewegen. Da allerdings auch die ca. 60 – 70 Kinder als „Besucher“ mitgezählt werden, sind die reinen Besucherzahlen nicht besonders hoch. Unter den Besuchern befinden sich wahrscheinlich  auch viele sog. „Gäste“, d.h. geworbene Interessenten, die sich noch nicht haben taufen lassen, aber noch (u.U. unregelmäßig) an den Veranstaltungen teilnehmen.

In Planung befindet sich angeblich ein „Obdachlosenprojekt“ (hat es 1995/96 schon einmal gegeben - wurde aber bald wieder eingestellt).

Im Dezember 2000 war eine 2-wöchige HOPE-Weihnachtsaktion vorgesehen. Damit ist wieder einmal bewiesen, daß es einen direkten Zusammenhang zwischen HOPE und der ICOC gibt. Das  wurde in der Vergangenheit von der Leiterin des HOPE-Seniorenzentrums (Gitti Schwab) auf Anfrage geleugnet. Das Bezirksamt Neukölln hat offensichtlich eigene Ermittlungen aufgenommen.

Es gibt Mitglieder, die sich in einem „Altenteam“ zusammengefunden haben. Unter den Besuchern konnte man am 26.11.2000 mehrere ältere Menschen ausmachen. Wird dem damit Rechnung  getragen und gibt es dann bald neben den Studenten, Berufstätigen (Singles) und Familien auch eine Seniorengruppe?

Die Studentengruppe an der TU bzw. HdK setzt sich aus ca. 26 Mitgliedern zusammen, wovon 15  per Handy zu erreichen sind. Daneben gibt es weitere Gruppen an der FU und der HU in Berlin-Mitte.

Im November 2000 wurden zwei Paare der Berliner Gruppe verheiratet (Glückwunsch Stefan und Liz! ). Die Trennung des Leiterpaares in Wien wird in der Gruppe möglichst nicht erwähnt bzw. thematisiert (Hinweis: nach ungeprüften Angaben von Berliner Mitgliedern, soll das ehemalige  Leiterpaar aus Wien wieder zusammen sein – Herzlichen Glückwunsch!).

In den letzten Monaten sind mehrere Fälle bekanntgeworden, in denen Minderjährige angesprochen und geworben worden sind.

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Wo tagt die Internationale Gemeinde Christi in Deutschland?

Berlin

Gottesdienst (Sonntag, 14.00 Uhr) und sog. Andachten (Dienstag, 19.30 Uhr) finden in der „Neuen Nazarethkirche“ am Leopoldplatz in Berlin Wedding statt. Die ICOC ist dort Untermieter der  „Gemeinde Gottes e.V.“, pflegt aber keine Gemeinsamkeiten mit dieser pfingstlerischen Gruppe. Leitertreffen und Andachten der Studenten werden im „Gemeinderaum“ in der Hauptstraße 113 - 115  in Berlin-Schöneberg abgehalten. In der Wolframstraße 43 wird ein Büro unterhalten. Ein weiterer Treffpunkt ist das „Seniorenzentrum“ in der Hobrechtstraße 23, Berlin-Neukölln, das von „HOPE  worldwide Deutschland e.V.“ betrieben wird.

München

Gottesdienst (Sonntag, 13.30 Uhr) und sog. Andachten (Dienstag/Mittwoch, 19.30 Uhr) finden derzeit  noch in einer ehemaligen Fabrikhalle in der Troppauer Straße 14 in München-Hardt statt. Die ICOC hat sich dort seit ca. 6 Jahren eingemietet. Dort wird auch das „Gemeindebüro“ unterhalten. In der  näheren Umgebung befinden sich Ein- und Zweifamilienhäuser. Die Anwohner stehen den Aktivitäten der ICOC sehr kritisch gegenüber, und das nicht nur wegen des lauten Singens.

Düsseldorf

Bis etwa Anfang Juni 2000 wurden Gottesdienste (Sonntag, 11.30 Uhr) in einem kleinen,  fensterlosen Programmkino „Black Box“ in der Düsseldorfer Altstadt abgehalten. Nachdem jedoch durch einen Fernsehbericht des WDR (Westdeutscher Rundfunk) der Eigentümer des Gebäudes, die  Stadt Düsseldorf, von den Hintergründen erfahren hatte, wurde der Mietvertrag mit sofortiger Wirkung gekündigt. Nach einem kurzen Intermezzo in einer evangelischen Freigemeinde und im IBIS-Hotel im  Düsseldorfer Hauptbahnhof finden die Sonntagsveranstaltungen im Kongreßzentrum der Deutschen Bahn auch im Düsseldorfer Hauptbahnhof statt.

Köln

Der Tagungsort der wenigen Kölner Mitglieder (nach unseren Recherchen ca. 50) wechselt fast wöchentlich. Vor einiger Zeit hatten die Kölner Unterschlupf in einem Theater (ARTheater am  Ehrenfeldgürtel 127) gefunden. Angeblich wurde das Theater geschlossen. Es wurden zuletzt im Januar 2001 Veranstaltungen in zwei verschiedenen Kölner Hotels durchgeführt. Derzeit ist das Hotel  „Senatshotel“ in der Straße „Unter Goldschmied“ Versammlungsort.

Hamburg

Eine Gründung in der Hansestadt Hamburg war schon einmal 1996 im Gespräch. Es scheint so, als ob in absehbarer Zeit ein „Gründungsteam“ von Berlin aus nach Hamburg aufbrechen wird. Der  Hamburger Innensenat ist bereits vorgewarnt.

Stuttgart

Aus gut unterrichteten Münchener Kreisen haben wir die Information bekommen, dass eine Gründung  in der Schwabenmetropole noch in diesem Jahr erfolgen soll.

Frankfurt

Aus München haben wir die Information erhalten, dass eine Gründung in Frankfurt/Main für das Jahr 2002 geplant ist. Allerdings erhielten wir hier die Nachricht, dass sich dieses Vorhaben noch weiter verzögern könnte.

Kiel

Einer Nachricht aus den USA folgend, könnte auch die Hafenstadt Kiel im Visier der ICOC sein. Wir werden der Sache nachgehen.


Mieter wird bei allen Neugründungen wahrscheinlich immer der „Berliner“ Verein sein, wenn nicht eine Privatperson oder ein anderer Strohmann vorgeschoben wird.

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Mitgliederzahlen in München stagnieren seit drei Jahren

Ein wichtiger Aspekt der Motivation für die ICOC ist das Anwachsen der Mitgliederzahlen. Stolz werden in regelmäßigen Abständen Versammlungen der Gemeinde abgehalten, in denen das  Wachsen der ICOC vorgestellt wird. In der Tat, die Gemeinde wächst weltweit, da in Entwicklungsländern viel weniger Widerstand zu erwarten ist. Entwicklungsländern geht es schlecht  und Ideologien, die das Heil verkünden, haben leichtes Spiel.

Wie sieht es aber im aufgeklärten Deutschland aus ? Dort zählt man ganze vier Gemeinden in Berlin,  Düsseldorf, Köln und München, die seit 1988 (!) gegründet wurden, nicht gerade ein biblisches Wachstum, aber immerhin. Zum deutschsprachigen Raum zählen dann noch Zürich, Wien, und  weitere Städte wie Amsterdam. Die “Muttergemeinde” (Pfeilergemeinde bzw. Strategic City) aller Gründungen im deutschsprachigen Raum ist München. Seit etwa ein bis zwei Jahren ist dieses  Gebiet in einen Nordteil und einen Südteil aufgeteilt worden. Die “Zentralgemeinde” des Nordens ist Berlin, die des Südens München. Die Aufteilung in einen Nord- und Südteil hat seine Gründe. Man  will jeweils München und Berlin zu einem “Evangelisationsstandort” machen, von dem ständig Gemeindegründungen ausgehen sollen. Will man eine neue Gemeinde gründen, so benötigt man  etwa 40 bis 50 Männer und Frauen, in besonderen Fällen auch einmal weniger.

Da eine Gemeinde mit 125 Mitgliedern etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Taufen im Jahr hat, und  man davon ausgehen kann, daß etwa ein Drittel davon noch im ersten Jahr ihre Sachen wieder packen, muß man die Mitgliederzahl etwa auf 375 bringen, will man jedes Jahr eine neue Gemeinde  gründen. Da die Gemeinde München in den letzten drei Jahren stagniert (ca. 125), ist man in dem Plan, München zu einem "Evangelisationsstandort" zu machen, nicht weitergekommen. Geplant ist,  bis zum Jahr 2002 eine Gemeinde in Stuttgart zu gründen. Diesen Plan wird man wohl überarbeiten müssen. Auch Gründungen in der Schweiz werden schwieriger sein, da die Schweiz nicht zum  EU-Gebiet gehört, Deutsche ohne Arbeitsgenehmigung also nach drei Monaten die Schweiz wieder verlassen müßten. Ist Zürich also ganz auf sich gestellt? Eine schwierige Situation für die Zürcher  Gemeinde, die von Michael und Daniela Brück geleitet wird.

Der Plan “Evangelisationsstandort” ist auch der Grund, warum in München “aufgerüstet” wird.  Deshalb kamen Samir mit seiner Frau und Bernhard Georg mit seiner Freundin als Hauptamtliche aus dem Rheinland, um hier ihr Training fortzusetzen, damit die Münchner endlich ihre “Sollstärke”  erreichen. Dafür gingen Oliver und Anett Buck nach Düsseldorf, um die Gemeinde dort zu leiten. Die militärische strategische Färbung des Ganzen wird klarer, wenn man bedenkt, daß Kip McKean, der  weltweite Führer der ICOC, der Sohn eines amerikanischen Navy-Admirals ist.

München, 12. September 2000

Bericht von H.B.

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Lovebombing endete mit Nasenbeinbruch

Im Frühjahr dieses Jahres wurde der 18-jährige Kent McKean, ein Neffe Kip McKean’s und Sohn des  World Mission Leaders Randy McKean, bei einem von ihm praktizierten Anwerbeversuch in seiner High-School von seiner Umwelt deutlich missverstanden. Die Bemühungen Kent’s, eine Mitschülerin  in die Pfade der ICOC zu locken, wurden von einem Freund des Mädchens als ganz andere Werbeversuche gedeutet. In einer Schulpause suchte der Freund dann schlagkräftig die  Wettbewerbsverhältnisse zu klären. So jedenfalls die nachzulesende Mitteilung im www.KingdomNewsNet.org, dem Presseorgan der ICOC. Die dabei Kent McKean zugefügten Verletzungen: Nasenbeinbruch, drei ausgeschlagene Zähne und ein gefährlich geschwollenes Auge,  lassen allerdings darauf schließen, dass noch mehr im Spiel war als nur Eifersüchteleien. Laut KNN hat Kent McKean, der durch den Vorfall monatelang die Schule versäumte, seinem Angreifer  inzwischen vergeben. Dass das Mädchen und ihr Freund Mitglied geworden wäre, wird nicht berichtet.

So sehr solche Angriffe und Attacken im Umgang mit Sektenmitgliedern deutlich zu verurteilen sind,  zeigen sie doch, welchen üblichen gesellschaftlichen Verhaltensweisen die Anwerbemethoden entsprechen und somit, wie sehr der Vorwurf des lovebombing’s zutrifft.

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