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25.11.2003 Oliver &
Co. (max. 10 Leute) scheinen sich noch in Stuttgart herumzutreiben, allerdings ohne Erfolg. Wie lange reicht der Atem (oder das Geld) noch?! Stuttgart-News vom 25. Februar 2003 Kaum ein Jahr scheint es die ICOC in Stuttgart
ausgehalten zu haben. Unsere Beobachter berichten von einem Rückzug nach Berlin. Oliver Kurtz musste offenbar mangels “Masse” kapitulieren. Es ist davon die Rede, daß der Mietvertrag vom Vermieter (Deutsches Rotes
Kreuz) gekündigt wurde. Die Zuwachsraten sollen gegen Null tendieren. An der Universität in Stuttgart ist die ICOC nicht gegen die “Konkurrenz” “Internationale Christengemeinde” angekommen. Man hört von gegenseitigen
Abwerbeversuchen. Stuttgart-News vom 26. Juli 2002 Keine guten Nachrichten sind aus Stuttgart zu hören. Das Interesse „Jesus zu seinem Herrn“ nach dem Konzept der ICOC zu machen, scheint nicht sehr groß zu sein. Im Gegenteil,
selbst unter den so überzeugt scheinenden Mitgliedern des „Missionsteams“ soll es „Abgänge“ gegeben haben. Wohnprobleme und Schwierigkeiten bei der Jobsuche sind nicht gerade stimmungsfördernd. Ein aus München
abkommandierter Kader hat sich wohl schon unbeliebt gemacht – er soll als „teuflisch“ aus den eigenen Reihen bezeichnet werden. Klingt alles nicht gut – eher schrecklich beunruhigend. Ob der Krisenmanager Gordon
Ferguson, der bereits in Berlin gesichtet worden ist, schnell Abhilfe schaffen kann?! Bei www.upcyberdown.org
findet man irgendwo versteckt einen kleinen Beitrag von Thomas Herrmann (für KNN) über die Gründung der fünften ICOC-Depandance in Deutschland. Herrmann hat herausgefunden, dass sich viele der Süd-Deutschen in der Landeshauptstadt von Baden Würtemberg für Religion und Gott interessieren. Aber auch, dass angeblich die U-Bahnen auf Leute, die zu spät kommen, warten. Die Stuttgarter werden von einem verhinderten Physiker und einer Karateweltmeisterin geleitet. Das Ziel in Stuttgart sei allerdings nicht möglichst viele Leute zur Sonntagsveranstaltung bekommen, sondern Menschen zu finden, die etwas (von der ICOC) über Gott und dem neuen Leben (als Mitglied der ICOC) lernen wollen. Berichtet wird von einem jungen Studenten der mit dem Bibelstudium begonnen hat und einer jungen Frau mit der Telefonnummern ausgetauscht wurden. Nach einer Zählung der ICOC sollen 150 Menschen an der Eröffnungsveranstaltung am 2.6.02 teilgenommen haben. Verschwiegen wird, dass es sich dabei überwiegend um Mitglieder der ICOC aus Deutschland gehandelt hat. Die sind nun wieder abgereist und haben die Stuttgarter mit ihrem Schicksal allein gelassen.
Stuttgart -NEWS - 25. Juni 2002 Offenbar
meint es die ICOC in Stuttgart nicht so ernst mit den Gottesdienstveranstaltungen. Die Zeiten der angeblich (laut Satzung des Vereins) öffentlich
zugänglichen Veranstaltungen wechseln ständig und Interessierte haben keine Möglichkeit, genaue Termine zu erfahren. In der Zwischenzeit hat sich auch „Werbetrupp“ der ICOC an der Stuttgarter Universität blicken lassen. In einer nach Beobachterberichten „eher peinlichen Aktion“ wurde
„lautstark Bekenntnis abgelegt“.Ein Journalist der Stuttgarter Zeitung hatte ebenfalls Besuch von einigen Anhängern der ICOC. Ihm wurde u.a. vorgeworfen, etwas über die ICOC zu berichten, ohne die ICOC zu kennen oder
beim Gründungsgottesdienst gewesen zu sein. Ein weiterer peinlicher Auftritt der ICOC. Die Sektenbeauftragte in Stuttgart hatte in den Wochen nach der Gründungsveranstaltung schon einige besorgte Anrufe betroffener
Menschen. Stuttgart - NEWS - 6. Juni 2002 Müder Start in StuttgartDer für 320 Personen ausgewiesene „Silcher-Saal“ in der
Stuttgarter Liederhalle war nicht einmal zu einem Drittel gefüllt. Beobachter schätzen die Zahl der Besucher auf rund 100 Personen, wovon es sich bei 90 % um Mitglieder der ICOC gehandelt haben muß. Der Rest setzte sich
aus 4 Beobachtern und einem Journalisten zusammen. Also lag die Zahl der „Interessenten“ (die wie auch immer davon erfahren haben) bei 6 - 8 Personen. Diese Zahlen sprechen für sich. Die Veranstaltung lief dann nach bekanntem ICOC-Muster ab. Eine junge Frau legte „Zeugnis“ über ihr früheres Leben mit wechselnden Partnerschaften ab. Nachdem sie einen Mann
kennenlernte, der bereits „zu Gott gefunden hatte“ (also ICOC - Mitglied war), änderte sich ihr Leben. Zum Schluß soll sie gesagt haben, daß „sie keine ideale Ehe führe, aber glaube, daß sie zusammen bleiben, bis der
Tod sie scheidet“.Den musikalischen Part übernahmen ein gemischter Chor und zwei Akkordeonspielerinnen. Darauf folgte eine weitere Ansprache, diesmal war es ein Mann, der u.a. behauptete, früher mit
Drogen experimentiert zu haben. Schließlich trat Oliver K. an das Mikrofon und hielt eine 30 Minuten lange Rede. Er sei in Reutlingen aufgewachsen und habe in Berlin Physik studiert. Gelegentlich warf er zwischen der
Aufzählung von seiner Auffassung nach christlichen Grundsätzen Witzchen auf echt schwäbisch ein. Beobachter sprachen vom inhaltlichen Niveau eines Grundschullehrers, der zu ABC-Schützen spricht. Lediglich die
ICOC-Mitglieder soll es förmlich von Stühlen gerissen haben. Das Publikum war leicht zum Lachen zu bringen, es lachte oft und ausgiebig. Eine weitere Rede wurde von einem „Roland“ gehalten, der offenbar den Posten des
Leiters der Gruppe in Stuttgart wahrnehmen soll. Während der Veranstaltung wurde von der ICOC pausenlos gefilmt und fotografiert, für Gäste allerdings bestand ein Filmverbot. Vor Beginn der Veranstaltung kam es nach
Beobachterberichten zu einem kleinen Eklat. Ein junger Mann störte den Frieden erheblich. Er hatte sich hingelegt, benutzte dazu drei Stühle und verkündete lautstark, daß er Hunger habe und endlich etwas zu essen wolle,
seit Tagen habe er nichts mehr zu essen bekommen. Sofort stellten sich mehrere ICOC-Anhänger vor ihm auf und schirmten ihn ab. Ihm wurde eine Banane angeboten, die er aß, aber die Schale auf den Boden warf. Danach
verließ er den Saal. Weitere Veranstaltungen der ICOC in Suttgart wurden für Donnerstag und Sonntag angekündigt. Ort sei ein Raum in der Neckartalstraße 310. Vermieter ist das Deutsche Rote Kreuz. Zusammengestellt von Helmut Schmidt - 6.6.2002 Im Vorfeld dieser Veranstaltung ist in den
Stuttgarter Nachrichten vom 1.6.2002 der folgende Beitrag erschienen:„Kritiker warnen vor Sekte - Am Sonntag werden in der Liederhalle rund
200 Anhänger der Internationalen Gemeinden Christi zur Gründung einer neuen Ortsgruppe erwartet. Kritiker warnen vor der „christlichen Sekte“. Dennoch sieht die Leitung der Liederhalle „keine Möglichkeit“, den
Mietvertrag für den Saal zu kündigen. - Von unserem Reporter Michael Isenberg - „Wir haben uns mit den Sektenbeauftragten des Landes in Verbindung gesetzt“, sagte Liederhallen-Chef Winfried Baum am Freitag, „nach dessen
Einschätzung haben wir juristisch keine Möglichkeit, den Mietvertrag für den Silchersaal zu kündigen.“ Hätte er nicht erst am Mittwoch von privater Seite mehr oder weniger zufällig von den Hintergründen des Mieter
erfahren, deutet Baum an, wäre die Entscheidung womöglich anders ausgefallen. Der Verein Internationale Gemeinde Christi wurde 1991 in Berlin gegründet. Die Ursprünge der Freigemeinde liegen allerdings in den 80er
Jahren in den USA. Weltweit soll es zurzeit über 120.000 Anhänger geben. Kritiker bezeichnen die Gruppierung als „aggressiv werbende, christliche Sekte“, die insbesondere junge Menschen an sich binden wolle. Sie warnen
vor „bedenklichen subtilen Methoden bis hin zur totalen Vereinnahmung“ und prangern die „autoritäre Struktur“ an. Die Gefolgsleute der Gemeinde seien zur „unablässigen Mission“ verpflichtet, dabei verfolge die Leitung
finanzielle Interessen. In Stuttgart ist die Gruppierung seit kurzem in der Neckarstraße aktiv. Eine Stellungnahme war am Freitag nicht zu erhalten.“ Zurück zum Anfang Stuttgart - NEWS - 24. April 2002Volltreffer - das uns mittlerweile auch namentlich bekannte
“Missionsteam” ist derzeit noch bemüht, ein geeignetes Objekt anzumieten. Unsere “Fühler” in Stuttgart haben in der Neckarstraße im 5. Stock angeschlagen. In den unendlichen Weiten des Internets haben wir zufällig die
aktuelle Mitgliederliste aus München entdeckt. Da wird die aus Stuttgart nicht weit sein. Stuttgart - NEWS - 26. Februar 2002 Die ICOC ist in Stuttgart “angekommen” und hat bereits ein Objekt
angemietet. Entgegen ersten Informationen ist das “Gründungsteam” aus München und nicht aus Berlin angereist. Sobald uns konkrete Informationen vorliegen, werden wir sie an dieser Stelle zur Verfügung
stellen. Stuttgart aufgepasst! Im vergangenen Jahr hörten wir immer wieder von der bevorstehenden ‚“Gründung“ eines ICOC-Ablegers in Stuttgart. Eigentlich sollte das „Gründungsteam“ aus den Reihen der
Münchener ICOC rekrutiert werden. Jedoch wurden die Pläne aufgrund der anhaltend rückläufigen Mitgliederentwicklung in München verworfen. Berlin kommt als derzeit mitgliederstärkste Gruppe zum Zuge.Da wird sich Dean
Farmer so manche Nacht um die Ohren geschlagen haben, bis er geeignetes („reifes“) Personal aus der Berliner Gruppe gefunden hat. Die Namensliste klingt spannend – so mancher wird sich und seine „missionarischen“
Qualitäten unter Beweis stellen müssen. Die Fluktuation unter den von Farmer eingesetzten „Leitern“ innerhalb der ICOC im deutschsprachigen Raum scheint sehr groß zu sein. Die schwäbische Metropole und eigentlich
„Scientology-Hochburg“ ist gewarnt und gewappnet. Alle interessierten Stellen haben bereits umfassend Informationen abgerufen und werden in geeigneter Weise für Aufklärung sorgen. Wie werden die ICOC – Gefolgsleute vorgehen?
- Es werden wahrscheinlich Wohngemeinschaften gegründet bzw. bereits bestehende WG’s könnten unterwandert werden.
- Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es sich beim überwiegenden Teil der „Gründungsmitglieder“ um Studenten handeln, so dass die ersten Anwerbeaktivitäten an der Universität stattfinden werden.
- Bahnhof, Fußgängerzone, öffentliche Plätze und direkte Wohnumfeld der WG sind daneben zentrale Punkte für die Anwerbung neuer Mitglieder.
- Erste Veranstaltungen (unter dem Titel „Gottesdienst“ oder „Bibelkreis“) werden voraussichtlich in den WG’s bzw. in dunklen Hinterzimmern kleiner Hotels oder Pensionen durchgeführt.
- Bei der Anwerbung wird mit Sicherheit vermieden, Schlüsselwörter wie ICOC, Kip McKean, Boston-Church usw. zu gebrauchen. Man wird sich als „Freikirche“, „Christliche Gemeinde“ o.ä. verkaufen. Nachfragen nach
Herkunft oder Zugehörigkeit wird überwiegend ausgewichen werden.
- Bei den „Bibelstudien“ wird ein Leitfaden („Machet zu Jüngern“ oder „Bibelstudien“) eingesetzt. Auffällig wird sein, dass der Angesprochene zu Beginn nicht mit anderen Neugeworbenen zusammentreffen wird, zu
mindestens nicht während des strukturierten und vorgegebenen sog. „Bibelstudiums“.
- Es ist auch damit zu rechnen, dass zu bestimmten Zeiten Anwerbeaktionen vorbereitet und von Mitgliedern der Gruppen aus Berlin, Düsseldorf, Köln und München unterstützt werden.
- In den Veranstaltungen wird früher oder später auch Geld für HOPE gesammelt werden.
- An der Universität wird sich die „Studentengruppe“ regelmäßig während des Semesters auf dem Campus (z.B. Mensa, Cafeteria) treffen. Unter Umständen könnte auffallen, wenn mehrere Leute gleichzeitig beten oder in
der Bibel lesen.
- Höchstwahrscheinlich werden kleine Kärtchen verteilt, auf denen Ort und Zeit der Veranstaltungen aufgedruckt sind.
- Bei den Sonntagsveranstaltungen (sog. Gottesdiensten) werden als „Gastredner“ z.B. der Chemiker Dean Farmer, Christian Herbst, Mirko Russo, Christoph Meister, Christoph Widmer o.a. auftreten.
- Sehr auffällig wird sein, dass keinerlei Kontakte zu (christlichen) Gemeinden in Stuttgart bestehen bzw. angestrebt sind.
Wenn Dich also an der Uni Stuttgart einer netter Mensch anspricht und Dir seine Telefonnummer im Austausch für Deine Telefonnummer
aufdrängt, dann könnte es sich um einen „Drücker“ der ICOC handeln. H.S. im Januar 2002 zurück zum Anfang |
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