Keine Hoffnung mehr für HOPE?!

Nur heiße Luft am 21. April 2002

HOPE 2002 - Kein guter Start?!

Finanziert US-Sekte Seniorenfreizeitstätte?

Vorsicht Sekte – Mit Schwung für Alt und Jung

Christina Rau von Sekte reingelegt?

Schwarzer Freitag für HOPE – Berlin

HOPE Seniorenzentrum im Zwielicht

HOPE Base-Cap für Christina Rau

Hausverbot im HOPE-Seniorenzentrum

HOPE Seniorenzentrum Berlin

HOPE for Children - Adoptionsagentur

HOPE – Deutschland – die Organisation

 

Keine Hoffnung mehr für HOPE?!

Auch wenn die Verbindungen von „HOPE worldwide Deutschland e.V.“ zur ICOC gerne vehement geleugnet werden, überträgt sich die Krisenstimmung innerhalb der ICOC auf den merkwürdigen Verein und den „Seniorenladen“ in der Neuköllner Hobrechtstraße.

Insider berichten, dass die Geschäftsführung ausgetauscht wurde und auch nicht mehr für die Mitarbeit vom Verein bezahlt wird. Plötzlich wird ehrenamtliches Engagement verlangt. Die finanziellen Einbrüche seit der vermeintlichen „Neuordnung“ innerhalb der ICOC-Führung, machen sich schließlich bei HOPE bemerkbar. Die Zeiten der gegenseitigen finanziellen Unterstützung sind wohl vorbei.

Das Interesse der Neuköllner Seniorinnen und Senioren war nie besonders groß. Die Angebote der etablierten und seriös arbeitenden Einrichtungen dürften nach wie vor attraktiver sein.

Die „Kindersparte“ von HOPE kann offenbar nicht mehr so wie früher bedient werden. Beim diesjährigen 23 NISAN (einem deutsch-türkischen Kinderfest) trat HOPE nicht offiziell in Erscheinung (keinerlei Nennung). Im letzten Jahr wurden bei diesem Fest noch eifrig Luftballons aufgeblasen. Nur die Namen von einigen Mitgliedern des Organisationsteams des 23 Nisan klingen verdächtig nach ICOC. Auf Nachfrage bei den Organisatoren von NISAN konnte in Erfahrung gebracht werden, dass weder HOPE noch die ICOC (der Verein „Internationale Gemeinde Christi e.V.“) Mitglieder sind bzw. in keiner Weise an der Organisation beteiligt waren.

Eine deutliche Absage erhielt HOPE für eine Teilnahme an den 29. Berliner Seniorenwochen. Für die Eröffnungsveranstaltung am 7.6.2003 beantragte HOPE einen Stand. Das Organisationsbüro der Seniorenwochen hat Anfang Mai der Leiterin des HOPE-Seniorenzentrums (Bettina Daume) unmissverständlich mitgeteilt, dass HOPE, von HOPE betriebene Einrichtungen und angeschlossenen Organisationen kein Stand zur Verfügung gestellt werden kann. Vorsorglich wurde die Verteilung von Informationsmaterial untersagt.

Sollte HOPE mal wieder am Wittenbergplatz (neben dem KaDeWe) einen Stand aufgebaut haben und mit hochglänzenden Broschüren auf die vielen Projekte hinweisen, ist höchste Vorsicht angebracht. Ob das alles wirklich (noch) stimmt?!

Helmut Schmidt, 20.5.2003

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Nur heiße Luft

Einmal im Jahr leistet sich HOPE worldwide einen sog. Aktionstag. Im letzten Jahr versuchte man angestrengt Rosen unter das Berliner Volk zu bringen. Am Nachmittag folgte eine lahme geschlossene Veranstaltung (als öffentliches Frühlingsfest getarnt) in der „Universal-Hall“ an der Gotzkowkystraße. Zielgruppe waren die Seniorinnen und Senioren der Stadt, denen ja nach Meinung der ICOC sonst nichts geboten wird.

Unter dem Motto „Liebe und Freundschaft von den Türkischen Kindern an die Kinder der Welt“ fand am 21. April 2002 im Volkspark Schöneberg in Berlin ein internationales Kinderfest statt. Die von verschiedenen türkischen Vereinen (u.a. „Türkischer Elternverein in Berlin Brandenburg e.V.“) koordinierte Veranstaltung wurde auch von UNICEF unterstützt. Neben der „Polizeidirektion 4“, der „LAG Landesarbeitsgemeinschaft Berlin zur Verhütung von Zahnkrankheiten e.V.“ tummelte sich auch der umstrittene Verein „HOPE worldwide Deutschland e.V.“ auf der Volksparkwiese in Schöneberg.

Interessante Begebenheit am Rande: Die Türen der „Neuen Nazarethkirche“ am Leopoldplatz waren an diesem Sonntag gegen 14.00 Uhr fest verschlossen. Der für 14.00 Uhr auf dem Plakat angekündigte „Gottesdienst“ fand nicht statt. Ein Hinweis auf eine Terminverschiebung konnte nicht gefunden werden. Verschiedene Leute standen etwas ratlos vor der Tür.

Schnell vermuteten wir die Mitglieder der ICOC auf der Kinderfestveranstaltung. Niemand konnte sich allerdings ernsthaft vorstellen, daß HOPE der Initiator und/oder (Mit-) Veranstalter sei. Zunächst konnten wir vor lauter Menschen (überwiegend türkische Mitbürger) niemanden von HOPE oder der ICOC ausmachen. Erst nach einiger Zeit bemerkten wir in einer Budenreihe Gitti Schwab mit rotem HOPE-Basecap (etwa dem von Christina Rau?!). Auf den roten Luftballons, die vereinzelt in den Bäumen hingen, war auch der HOPE worldwide - Schriftzug zu lesen.

HOPE worldwide als einer von vielen „Mitwirkenden“. Erleichtert haben wir uns ein wenig umgesehen. Dem geschulten Auge fielen dann doch einige Mitglieder der ICOC auf, die sich unter das türkische Volk gemischt hatten. Ein Chemiker (nicht Dean) bemühte sich die Luftballons mit Luft zu füllen, andere verteilten die Gummidinger an die Kinder.

Michael Klimke (Geschäftsführer von HOPE) drängelte sich in feinem Zwirn durch die Mengen und grinste fröhlich vor sich hin, besonders als er Hartmut (der mit seiner Videokamera dabei war) “begrüßte”.

Abschließend bemerkt werden sollte unbedingt, daß in den HOPE-eigenen Infoblättchen bzw. Monatsprogrammen das „Kinderfest“ so angekündigt worden ist, als sei es eine HOPE-Veranstaltung zu der „mehr als 30.000 Kinder“ erwartet werden.“ In Kürze dürfte in allen möglichen HOPE-Veröffentlichungen der große „Erfolg“ des HOPE-Aktionstages 2002 herausgestellt werden. Mal wieder ein billiger Etikettenschwindel.

Vermutlich wird der eine oder andere Türke ein Einladung zum Bibelkreis oder einem „tollen internationalen Gottesdienst“ verpasst bekommen haben. Uneigennützig engagiert sich doch keiner in der ICOC.

Noch was am Rande: Wie es der Zufall (oder vielleicht doch Gott?!) wollte, stießen wir irgendwann in der Menge auf Astrid Herrmann (immer noch Pressesprecherin?!) mit Anhang und einer kleinen Schaar von Kindern. Auch der Vater war mit dabei. Die Herrmanns hatten wohl den gleichen Weg zur U-Bahn wie wir. Als man uns jedoch am Eingang zur U-Bahn bemerkte zogen es die Herrmanns dann doch vor, einen anderen Weg zu wählen und verließen flugs den U-Bahnhof wieder. Mit “Abgefallenen” fährt man doch nicht gemeinsam U-Bahn. Auf dem Bahnhof hat sich angeblich auch mein ehemaliger Jüngerschaftspartner rumgedrückt.

Am Abend werden vielleicht in einigen Wohnungen unserer türkischen Mitbürger die roten Luftballons geplatzt sein und ganze heiße Luft von HOPE ist entwichen.

H.S. 21.4.2002

Nachtrag:

Heimlich still und leise hat doch die ICOC-Berlin am Sonntag, den 21.4.2002 schon um 9.00 Uhr morgens eine Veranstaltung unter dem Titel „Gottesdienst“ in der Neuen Nazarethkirche angeboten. Schließlich mussten die vielen Helfer rechtzeitig um 11.00 Uhr bei der Veranstaltung im Volkspark Schöneberg antreten.

Angeblich sollen 1.000 Luftballons (verdammt viel heiße Luft) aufgeblasen worden sein. Das eine oder andere rote Basecap wurde verschenkt oder doch verkauft?! Ob jemand das Mountan-Bike gewonnen hat, ist nicht bekannt geworden. Vielleicht wurde es wieder in den Keller in der Hobrechtstraße zurückgestellt.

Gitti Schwab hat es nicht versäumt in der Woche nach dieser Veranstaltung im HOPE-Laden ein kleines Quiz zu veranstalten: „Wer war auch bei unserem Kinderfest im Volkspark? Das erratet ihr nie!“ – so oder so ähnlich wird Gitti zitiert. Als die richtige Antwort (falsch waren sicherlich: Christina Rau, Dean Farmer oder der Papst) nicht kam, platzte Gitti wahrscheinlich erregt heraus: „Na der Hartmut!“ Und der soll nicht alleine da gewesen sein. In Begleitung von zwei anderen Männern hat er mit seiner Videokamera den imposanten HOPE-Stand observiert. Da habe man aber gleich reagiert und einen ehrenamtlichen Helfer zur Beobachtung dieses Trios abkommandiert. Nein, war das ein Spaß.

H.S. 30.4.2002

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HOPE Berlin 2002

Der Start in das Jahr 2002 scheint für den HOPE –Seniorenladen in der Neuköllner Hobrechtstraße nicht sehr erfreulich zu sein. Die Preise für Frühstück, Kaffee und Kuchen sollen erhöht worden sein. Daneben auch die „Gebühren“ für die Veranstaltungen wie Englischkurs, PC-Kurs, Gymnastikstunde usw. „Da kann ich ja gleich zur Volkshochschule gehen“, so wird eine Besucherin des Ladens zitiert. Keine sehr glückliche Entscheidung der Verantwortlichen. Die ersten Stammbesucher scheinen sich nach einer Alternative zu HOPE umzusehen.

Personell soll es schließlich auch einige „Veränderungen“ gegeben haben. Die Finanzierungsfreigabe für gerade erst neu eingesetzte ABM-Kräfte soll vom zuständigen Bezirksamt zurückgezogen worden sein, als bekannt wurde, welche Verbindungen zur ICOC bestehen.

Noch im letzten Jahr (27.10.2001) haben sich Mitglieder der ICOC/HOPE im Diakonischen Werk zu Wort gemeldet und das Angebot gemacht, alte Menschen in Heimen, aber auch Zuhause, zu besuchen. Dazu wurden Adressen von Seniorinnen und Senioren „gesammelt“. Weiterhin wurde die Bereitschaft erklärt, in Heimen Veranstaltungen durchzuführen – neben Räumlichkeiten sollte auch Kaffee und Kuchen vom Diakonischen Werk gestellt werden. HOPE ist wohl nicht in der Lage aus eigenen Spendenmitteln wenigstens die Bewirtung zu übernehmen. Welche Absichten hinter dieser „Anbiederung“ stehen, bleibt wie immer im Dunkeln. Letztendlich ist es eine verwerfliche Art der „Imagepflege“ nach dem Motto „Ist der Ruf erst ruiniert – lebt es sich ungeniert.“

Wir warten schon gespannt auf den nächsten HOPE-Aktionstag. An dieser Stelle herzlichen Dank an die aufgeweckten und kritischen Senioren unter den Besuchern des HOPE-Ladens für die eine oder andere Info.

H.S. 1/02

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In der Berliner Morgenpost vom 14. Mai 2001 wurde der folgende Beitrag veröffentlicht:

“Finanziert US-Sekte Seniorenfreizeitstätte?

Von Martin Busche

Neukölln - Vielleicht sollten so Seniorenfreizeitstätten aussehen. Plüschige Sofas statt unbequemer Stühle. Gut gepflegte Schrankwände statt billiger Regale. In der Ecke steht eine Stereoanlage mit Fernseher für trübe Tage. Der Kaffee kostet nur wenige Pfennige.

Das Seniorenfreizeitzentrum Hope an der Neuköllner Hobrechtstraße kommt an bei älteren Leuten. Rund 80 Rentner treffen sich hier wöchentlich und werden von Ehrenamtlichen umsorgt. Vorbildlich, wie es scheint. Es gibt Computerkurse, Englischunterricht und Diavorträge. Auch die Atmosphäre stimmt. Wer sich mag, scheut auch vor Umarmungen nicht zurück. Alles, selbst die Fassade, glänzt und glitzert. In Neukölln fällt so etwas durchaus noch auf.

Trotzdem hat Hope-Geschäftsführer Michael Klimke Sorgen. Finanzier des Hauses ist nämlich die deutsche Abteilung eines Vereins namens «Hope worldwide», der weltweit Sozialprojekte betreibt. 30 Prozent seiner letztjährigen Einkünfte stammen allerdings von der Internationalen Gemeinde Christi, (ICOC). Einer US-amerikanischen Sekte, vor der Thomas Gandow, Sektenbeauftragter der evangelischen Kirche und Anne Rühle, sein Pendant vom Berliner Senat, ausdrücklich warnen. Beide halten die ICOC für eine der «aggressivsten Gruppen Berlins».

Rühle beruft sich in ihrer Kritik unter anderem auf eine Schrift namens «Streifzug durch den religiösen Supermarkt». In der schreiben Ilse Kroll und Bernd Dürholt: Die Gruppe beraubt Menschen ihrer Freiheit in Christus und lehrt totale Unterwerfung unter seine Führung». Hope-Geschäftsführer Klimke ist ebenfalls Mitglied der Gemeinde, gibt auch zu, die Vorwürfe zu kennen. Äußern möchte er sich dazu nicht. Auch die Gemeinde selber quittiert Presseanfragen mit Schweigen.

Lediglich auf einer englischsprachigen Gemeindehomepage unter www.upcyberdown.org finden sich Antworten: So sieht es die Gemeinde als ihre Mission an, Gemeindemitglieder zu rekrutieren. Sie beruft sich dabei auf Lukas, der gesagt haben soll: «Geht und macht Jünger in allen Ländern». Den Vorwurf der Unterwerfung beantwortet die Gemeinde indirekt. Durch ein Statement eines Peter B. auf der deutschen Internetseite www.igchristi.com. Dort heißt es: «Ich bin dankbar, dass ich diese Gemeinde kennen gelernt habe. Die gegenseitige Unterstützung hilft mir, Gottes Willen praktisch in meinem Leben umzusetzen. Helmut Schmidt sieht das anders. Er war Mitglied der Gemeinde, als sie sich noch Boston Church nannte. Nach seiner Meinung, ist «der religiöse Anstrich nur Tarnung für eine weltweit agierende Geldsammelmaschine». Zehn Prozent seines Bruttogehaltes solle jedes Gemeindemitglied jede Woche spenden, berichtet Schmidt der Berliner Morgenpost. Eine Bestätigung dafür findet sich auf der englischsprachigen Homepage. Dort regiert allerdings das Solidarprinzip. Wer keine 10 Prozent zahlen könne, heißt es dort, müsse auch nicht. Dafür wären betuchtere Gemeindemitglieder spendabler. Schlechte Erfahrungen mit der Sekte hat auch Axel P., der aus Angst vor Repressalien seinen Nachnamen nicht nennen möchte. In seinem 1997 erschienenem Erfahrungsbericht «Menschenfischer» heißt es: Ein typischer Lebenslauf eines Jüngers der Boston Church beinhaltet völlige Hingabe verbunden mit der Aufgabe der eigenen Persönlichkeit». Indirekt steht das auch auf upcyberdown.org. Dort liest es sich nur besser. Wer nämlich richtiger Jünger werden will, «muss sich auf die physischen, emotionalen und spirituellen Bedürfnisse seiner Umgebung einlassen». Die ICOC wurde 1979 von dem Amerikaner Kip McKean gegründet. Er gehörte der so genannten Shepherding-Bewegung an. Bei der bekommt jedes Gemeinde-Mitglied einen Hirten (Shepherd) zur Seite gestellt. «Der soll letztendlich die wichtigsten Lebensentscheidungen für seine Schafe beeinflussen», schreibt Sektenforscher Friedrich-Wilhelm Haack, in einer Schrift namens «Findungshilfe 2000». Wie das konkret aussieht, schildert Aussteiger Schmidt im Internet unter www.icoc.de: «Dein Jüngerschaftspartner wird dein zweiter Schatten in deinem Leben. Er verlangt von dir totale Offenheit und täglichen Bericht, wie du den Tag verbracht hast.» Die Berliner Gemeinde hat derzeit weniger als 1000 Mitglieder und hält ihre Gottesdienste in Wedding ab. Auch Neuköllns Sozialstadtrat Dietrich Schippel bewertet die Gemeinde für sich als «so etwas wie Scientology» und hat deshalb einen Mitarbeiter von Hope aus Neukölln abgezogen, der dort seine Sozialhilfe aufgebessert hat. Grund sich von der ICOC zu trennen, sieht Hope-Geschäftsführer Klimke trotz aller Probleme nicht. «Ohne die wären wir pleite».

Auch Gerhard Schliemann hätte dann ein echtes Problem. Er ist ehrenamtlicher Helfer, «kein Mitglied der Gemeinde», versichert er, «weil mir Religion sowieso egal ist». Auch missioniert worden sei er dort noch nicht. «Dann wäre für mich auch Schluss.» Er verbringe seine Freizeit dort, weil er gebraucht werde. Schliemann hält die Stereoanlage in Schuss. Kritiker, glaubt er, seien «Miesmacher, die keine Ahnung haben».

Geschäftsführer Klimke sagt dazu nichts, kann seine Freude allerdings nicht verbergen. Auf seine Rentner ist halt Verlass. In der Not.”

HOPE in Not oder die Sorgen von Michael Klimke

Gut recherchiert und sachlich formuliert - Interessante Einblicke bieten sich dem Leser nach dem aufmerksamem Studium dieses Zeitungsartikels. Nun ist es raus: Der Hauptförderer wird beim Namen genannt. Ohne die ICOC stünde die Pleite vor der Tür, sagt Klimke. Das lässt doch eindeutig darauf schließen, daß die anderen Förderer kaum ins Gewicht fallen - wenn es sie denn überhaupt gibt.

In internen Darstellungen (z.B. Jahresberichte von HOPE worldwide) wird das einzige konkrete und nachvollziehbare Projekt von HOPE in Deutschland großspurig ins Licht gerückt. Mit der schon von der ICOC altbekannten Zahlenhuberei wird vorgetäuscht, es handele sich bei dem Seniorenladen in Berlin-Neukölln um ein „Zentrum“ das in Berlin seinesgleichen sucht. Zugegeben, die Aufmachung und die Angebote (Internet, Sprachen usw.) unterscheiden sich von einigen anderen Einrichtungen. Aber das alleine reicht nicht aus, ein Modell- oder Vorzeigeprojekt daraus zu machen.

Wenn es sich bei HOPE wirklich um einen freien und unabhängigen Träger handeln würde, wäre die Akzeptanz in Bezirk und Stadt sicher um ein Vielfaches größer. Doch ein Engagement für alte Menschen mit der kapitalen Unterstützung durch die konfliktträchtige ICOC rückt die ganze Organisation in ein schlechtes Licht. Auch die Zugehörigkeit der Verantwortungsträger (Schwab und Klimke) zu einer religiösen Extremgruppe wie der ICOC stellt ein Problem dar. Unablässiges Schweigen bei Nachfragen lässt in jedem Fall Zweifel an der Seriosität von HOPE aufkeimen.

Wenn auch die alten Menschen im HOPE-Laden nicht für die ICOC angeworben werden, so kann man doch erkennen, wie Ausschnitte der Ideologie der ICOC vermittelt werden. Das Verhalten einzelner Seniorinnen und Senioren bei einer Konfrontation mit (kritischen) Informationen macht dies deutlich: Kritiker sind Miesmacher, haben keine Ahnung, wollen nur Unfrieden stiften und sind lästig. Sehr bedauerlich, daß es Klimke & Co. nicht lassen können, die alten Menschen zu bevormunden und gegen Kritik aufzuhetzen. In unserem Fall auch gegen ehemalige Mitglieder des Hauptförderers.

Das Bezirksamt sollte an der Sache dranbleiben und zu mindestens klar Stellung beziehen und vielleicht auch mehr Werbung für die eigenen Senioreneinrichtungen machen.

Helmut Schmidt Juli/2001

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Vorsicht Sekte – Mit Schwung für Alt und Jung

HOPE Aktionstag am 21. April 2001

„(...) In Deutschland, Österreich und der Schweiz steht das Miteinander der Generationen unter dem Motto „Mit Schwung für Alt und Jung“ im Vordergrund. In Berlin, München, Köln, Düsseldorf , Wien und Zürich werden 10.000 Blumen von über 500 Freiwilligen an alte Menschen verteilt (...)“

So wird im aufwendig gedruckten Flyer von HOPE worldwide Deutschland e.V. für einen ereignisreichen Tag im deutschsprachigen Europa geworben. Die Realität sah in Berlin allerdings ganz anders aus:

Sag mir wo die Blumen sind?!

Leopoldplatz in Berlin Wedding, Samstag Vormittag, kurz nach 11.00 Uhr. In der Nähe der Neuen Nazarethkirche habe ich eigentlich damit gerechnet, einige von den „Freiwilligen“ dabei beobachten zu können, wie Rosen an ältere Mitbürger verteilt werden. Ich drehe eine kleine Runde. Es ist aber nichts und niemand zu sehen. Kurzentschlossen, nach Neukölln in die Hobrechtstraße zu fahren (dort befindet sich das einzige sog. Seniorenzentrum von HOPE worldwide Deutschland e.V.), entdecke ich auf dem U-Bahnsteig gegenüber eine ältere Dame, die eine gelbe Rose in der Hand hält. Ob diese einsame Blume von HOPE überreicht wurde?

Angekommen am Hermannplatz im Zentrum von Neukölln gegen 11.30 Uhr, steige ich gespannt die Treppen zum Ausgang hinauf. Enttäuscht nehme ich wahr, dass auch hier keine Blumen von HOPE verteilt werden. Aber dann doch sicher im Bereich des „Seniorenladens“ in der Hobrechtstraße 23. Es sind nur wenige Minuten vom Hermannplatz dorthin. An dem ehemaligen Ladengeschäft angekommen, wollte ich schon fast wieder umkehren, als ich durch das Schaufenster des Ladens den Geschäftsführer Michael Klimke und einige andere Personen erkenne. Doch von Blumen auch hier keine Spur. Mittlerweile ist es kurz vor 12.00 Uhr und ich entscheide mich, am Hermannplatz zu Mittag zu essen.

Nachdem ich kurz vor 13.00 Uhr Karstadt wieder verlasse, blicke ich mich noch einmal gespannt am Hermannplatz um. Rein gar nichts zu sehen, nicht die kleinste Blume in der Hand eines Senioren. Ich frage mich, ob eigentlich nur Frauen oder auch die Männer Blumen bekommen?!

Es wird Zeit, nach Tiergarten in die Gotzkowskystraße zu fahren. Dort wird heute im Vorfeld der HOPE-Veranstaltung „Frühlingsfest“ in der Universal-Hall (ab 15.00 Uhr) eine Demonstration unter dem Motto „Vorsicht Sekte – AussteigerInnen der Boston-Church (ICOC) demonstrieren für Meinungs- und Informationsfreiheit“ stattfinden. Als Anmelder muß ich pünktlich dort sein. Mal wieder ist eine unserer Demonstrationen vom Berliner „Tagesspiegel“ zur „Demo des Tages“ erkoren worden.

In der U-Bahn-Linie 8, die ich am Hermannplatz Richtung Wedding besteige, fällt mir plötzlich eine junge (!) Frau auf, die eine Rose in der Hand hält und sich mir schräg gegenüber setzt. Was hat das nun zu bedeuten?! Als dann nach einigen Minuten die Frau kurz zu mir rüber schaut und aus ihrer Tasche eine Bibel herausholt (was immer das zu bedeuten hat) und darin zu lesen beginnt, ist mir klar, in welches Lager die „Schwester“ gehört. Am U-Bahnhof Osloerstraße hat sie mich beim Umsteigen abgehängt. Später habe ich sie dann an der Universal-Hall wieder gesehen.

Kurz hinter dem U-Bahnhof Turmstraße (Ausgang Alt-Moabit) sehe ich dann an einer Bushaltestelle einige junge Leute, die in einem Stadtplan blättern. Vor ihnen steht ein Plastikeimer mit Blumen! Etwa 20 rote Rosen müssen es gewesen sein. Auch diese Leute sind dann zur Universal-Hall gegangen. Auf dem Weg dahin sah ich dann gegen 13.50 Uhr zwei Streifenpolizisten, die ich dann am Eingangstor zur Universal-Hall antraf. Die beiden waren zur „Begleitung“ der Demonstration abgestellt worden. Ich stellte mich vor, bekam ein freundliches „Na dann viel Erfolg“ von den Beamten zu hören und begann die ersten Flugblätter zu verteilen. Vor der Universal-Hall standen etwa 14 Personen, die ich sofort als Mitglieder der ICOC Berlin identifiziert habe, und redeten miteinander im Kreis.

Eine Merkwürdigkeit am Rande

Gegen 14.00 Uhr fuhr ein rotmetallic farbiger Kleinwagen auf das Gelände der Universal-Hall, auf dem bereits viele PKW standen. Mit fiel sofort auf, dass der Fahrer des Wagens ein uniformierter Polizist (zwei Sterne) war. Allerdings habe ich dann dieser Sache (zunächst) keine weitere Bedeutung bemessen, hatte aber doch einen kurzen Gedanken: Der gehört doch nicht etwa dazu!? Später dann hat genau dieser Polizeibeamte einen der Kollegen, die ich zu Beginn der Demonstration angetroffen hatte, unbemerkt abgelöst.

Die Demo des Tages

Noch war ich alleine, als die ersten älteren und alten Herrschaften ankamen. Viele benutzten die BVG, einige wurden mit Privat-PKW oder Großraumtaxen herangeschafft. Es war für uns eine neue Erfahrung, Seniorinnen und Senioren als Zielgruppe unserer Demonstration zu haben. Die meisten der alten Leute nahmen das Flugblatt entgegen. Doch was passierte dann: Die adrett (aber unpassend – dunkle Anzüge, wie „Bestattungsunternehmer“) gekleideten „Helfer“, sämtlich Mitglieder der ICOC, begannen damit, den alten Leuten die Flugblätter wieder „abzuschwatzen“. Einige der „ICOC-Brüder“ waren sogar so dreist, dass sie versuchten, die Annahme zu verhindern, indem sie ständig hektisch nach dem Flugblatt schnappten – das hätte man filmen sollen! Viele Senioren waren davon sehr irritiert und verunsichert. Schließlich stand ja auch noch die Polizei (zeitweilig mit drei Mann) direkt vor dem einzigen Eingang. Mann konnte sogar beobachten, wie jemand erst mal auf die andere Straßenseite gewechselt ist und dort suchend nach der Universal-Hall Ausschau hielt.

Denn ein harmloses Frühlingsfest von HOPE Deutschland mit Demo unter dem Motto „Vorsicht Sekte“, ein kleines Polizeiaufgebot, merkwürdige Typen (Helfer) am Eingang, ein Fernsehteam von tvB (TV-Berlin) und nur Plakate mit der Ankündigung eines Box-Kampfes am Zaun, kann hier doch nicht stattfinden!

Ich würde die Zahl der teilnehmenden Senioren auf rund 60 schätzen. Dazu kamen noch mal rund 40 Helfer bzw. Mitglieder der ICOC. Der Eintritt zu diesem Fest betrug 10 DM, inklusive einem Getränk und Essen.

Mal wieder Hausverbot

Gegen Ende der Demonstration wollte ich Frau H. von der Universal-Hall sprechen. Wir hatten einige Tage vorher telefoniert und sie hat mich aufgefordert, doch mal zu ihr reinzuschauen, wenn ich am 21. April da sein sollte. Also begab ich mich auf das Gelände in Richtung des Eingangs, kam aber nicht weit, denn ich wurde schnell von einem der weiblichen Torsteher, abgefangen und gefragt, wohin ich wollte. Dazu muss man darauf hinweisen, dass es sich um eine öffentliche Veranstaltung handeln musste (in TIP, Zitty, Neuköllner Wochenblatt und auf Plakaten wurde dazu öffentlich eingeladen!). Allerdings wollte ich gar nicht die Veranstaltung besuchen (da hätte ich schließlich Eintritt zahlen müssen), sondern mit der Veranstaltungsleiterin der Universal-Hall sprechen. Und das geht weder HOPE, die ICOC noch irgendjemand anderes etwas an. Man bot mir an, drinnen nachzufragen, ob jemand von der Universal-Hall da sei. Einige Minuten später kamen dann zwei männliche „Helfer“ auf mich zu und baten mich zu verschwinden, ich hätte hier nichts zu suchen. Erst nach vehementem Nachfragen, ob denn überhaupt jemand von der Universal-Hall da sei, erhielt ich ein verkniffenes Ja (Ich sagte u.a.: Entweder ist jemand da oder nicht. Wenn du Nein sagst und es ist jemand da, dann ist das eine Lüge! – Das hat gewirkt!). Leider war mir zu diesem Zeitpunkt der Name der Dame entfallen, mit der ich telefoniert hatte.

Nun wurde mir die Sache zu bunt und ich ging einfach auf den Eingang zu. Sogleich griff mich einer der „Brüder“ am Arm, aber ich konnte mich leicht befreien. Hektisch rannte dann der andere zu den Polizisten. Als ich den Eingang erreichte und die Hand an den Türgriff legte, riss mich ein Helfer zurück. Kurz darauf war dann auch die Polizei da. Der Beamte, der mit dem Privat-PKW gekommen war, brabbelte etwas von Hausrecht und ich solle doch bei der Universal-Hall anrufen und fragen, ob jemand da sei. Mein Einwand, dass es sich bei den „Helfern“ nicht um offizielle Vertreter des Veranstalters handeln würde und deshalb vom Hausrecht kein Gebrauch gemacht werden könne, wurde nicht wahrgenommen. Nun nahm mich der Polizist am Arm und „begleitete“ mich wieder zum Tor. Plötzlich wechselte der Polizist die Seite und „beschützte“ die HOPE-Veranstaltung (mit der ich doch gar nichts zu tun haben wollte!). Wie auch immer, irgendwas ist da nicht astrein gelaufen. Es würde mich schon interessieren, ob dieser Polizist in einer Verbindung mit HOPE oder der ICOC steht.

Das Ende der Demonstration

Mittlerweile hatte das Frühlingsfest bereits begonnen. Trotzdem hielten sich ständig noch etwa ein halbes Dutzend bis 10 Leute (nur Mitglieder der ICOC) im Torbereich auf. Innerhalb einer Stunde nach Beginn sind dann noch ca. 3 alte Damen gekommen, die teilweise von 3 Helfern eskortiert wurden. Überraschender Weise kam dann eine junge Studentin heraus, die dort als Helferin dabei war. Sie berichtete, dass sie im Februar 2001 in der ICOC getauft wurde. Es kam ein längeres Gespräch mit einer Aussteigerin, Hartmut und mir zustande. Ich hatte den Eindruck, dass diese Studentin aus freien Stücken das Gespräch gesucht hat. Allerdings wird sie nicht bedacht haben, dass sie von den Mitgliedern der ICOC genau beobachtet wurde. Gegen 16.30 Uhr kam dann Diana P. heraus und „bat“ die Studentin ganz dringend und schnell in die Halle zu kommen, dort müsse sie sich schließlich um ein Kind kümmern. Das die junge Frau noch 15 Minuten Zeit haben wollte, hat Diana schlichtweg ignoriert (Mensch Diana, was ist bloß aus Dir geworden? Einen so verhärteten und verhärmten Menschen habe ich lange nicht mehr gesehen – aber immer wieder in der ICOC!).

Flop des Tages

Das Szenario war eindeutig und entlarvend für die ICOC, die immer noch nicht in der Lage ist, zu HOPE zu stehen. Genauso wie viele nicht zur Internationalen Gemeinde Christi stehen, wenn sie auf die Frage, ob sie Mitglied der ICOC sind, nur antworten, sie seien Christen und erst nach der „Lügennummer“ (wenn du Nein sagst, bist aber Mitglied, dann ist das eine Lüge) zugeben, der ICOC anzugehören. Der eine oder andere wollte mir sogar weismachen, er wisse nicht, was ICOC heißt.

Michael Klimke hat ein merkwürdiges Bild abgeliefert (auch im Fernsehbeitrag auf tvB), indem er sich stets im Hindergrund gehalten hat, es dem Fernsehteam untersagt hat, die Senioren zu interviewen und ständig Mitglieder der ICOC auf uns Demonstranten angesetzt hat, die uns nach altbekannter Boston-Manier belagert haben.

Es war keinesfalls die Veranstaltung einer eigenständigen und unabhängigen Organisation „HOPE worldwide Deutschland e.V.“, sondern eine erbärmliche Aktion der Sekte „Internationale Gemeinde Christi (ICOC)“. Ich glaube die meisten (Berliner) Senioren haben nichts versäumt, wenn sie nicht an diesem „Trauerspiel“ teilgenommen haben. Und das mit den Blumen war ja wohl der Flop des Tages!

Helmut Schmidt, 21.April 2001

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Christina Rau von Sekte reingelegt?

BZ, Freitag, 6. April 2001 – Seite 11 links:

„Christina Rau von Sekte reingelegt? Berlin – Lachend steht Christina Rau inmitten schwarzer Jugendlicher in Soweto, Südafrika. Sie trägt ein Base-Cap, Aufschrift „Hope worldwide“. Das Foto ging in den vergangenen Tagen um die Welt. Was unsere First Lady nicht wusste: Die Hilfsorganisation wird hauptsächlich aus Spenden der „Internationalen Gemeinden Christi e.V.“ finanziert. Bei uns ist sie einschlägig bekannt. Thomas Gandow, Sektenbeauftragter der evangelischen Kirche: „Eine der aggressivsten Gruppen Berlins.“ Gandow hält den Verein für gefährlich. Meist würden vor allem junge Menschen verdeckt angesprochen. „Die wissen oft nicht, wer dahinter steckt“, so Gandow. Wer mitmache, dem werde nahegelegt, Kontakte zu Andersdenkenden abzubrechen und auch Hobbys einzustellen. Der Ausstieg aus der Gruppe werde einem schwer gemacht, so Gandow. Die Organisation bestreitet dies.

„Hope worldwide Deutschland e.V.“ betreibt in Neukölln ein Seniorenzentrum. Bis vor kurzem wurde es noch durch ABM-Kräfte unterstützt. Sozialstadtrat Dietrich Schippel: „Wir wissen erst seit kurzem von den Hintergründen. Die ABM-Verträge wurden von uns nicht verlängert.“ In dem Freizeittreff (ca. 80 Besucher pro Woche) arbeitet nach BZ-Informationen jedoch noch immer ein Zivildienstleistender, der durch einen staatlichen Zuschuß mitfinanziert wird. „Höchst problematisch“, findet Sekten-Experte Gandow.

Im Bundespräsidialamt blinken längst alle Warnlichter. Bei der Besichtigung von Aids-Hilfeprojekten in Südafrika seien noch alle begeistert gewesen, so der Sprecher von Christina Rau. Erst nach ihrer Rückkehr seien „erste Fragezeichen“ aufgetreten. „Wir sind noch dabei, die Vorwürfe gegen den Verein zu recherchieren.“

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Das ist das dpa-Foto von Christina Rau!

Schwarzer Freitag für HOPE – Berlin

Der 6. April 2001 dürfte für den Verein „HOPE worldwide Deutschland e.V.“ mit Sitz in Berlin eher in unangenehmer Erinnerung bleiben. In der BZ konnte man auf Seite 11 einen Artikel mit der Überschrift „Christina Rau von Sekte reingelegt?“ lesen, indem auch das HOPE-Seniorenzentrum in der Hobrechtstraße 23 (Berlin-Neukölln) erwähnt wurde. Auslöser war der Besuch von Christina Rau in Soweto und ein dpa-Foto, das um die Welt ging.

Noch am selben Tag griff der Radiosender 100,6 das Thema auf und am Abend brachte der Kabelsender tvB (TV-Berlin) in den Abendnachrichten um 19.25 Uhr einen Beitrag (Wiederholung am 11.4.2001).

Nun sind die Zusammenhänge mit der ICOC öffentlich und können nicht mehr von den Verantwortlichen des Berliner Vereins geleugnet werden.

H.S. 12.4.01

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HOPE Seniorenzentrum im Zwielicht

Erfahrungen von Hartmut Schulte

15. April 2000. An diesem Samstag fand eine Veranstaltung unter dem Titel „HOPE 2000 – Hoffnung für Alt und Jung“ in Berlin-Kreuzberg statt. Vorher wurden in „ganz Berlin“ von Helfern angeblich 4.000 rote Rosen an ältere Mitbürger verteilt. Die von HOPE sog. „Helfer“ sind mit sehr wenigen Ausnahmen alle auch Mitglieder in der „Internationalen Gemeinde Christi“.

Zu diesem Zeitpunkt war Hartmut noch aktiver Mitarbeiter im HOPE – Seniorenzentrum und war dort in der Regel 4 Tage in der Woche zwischen 5 und 6 Stunden. Hartmut ist schon seit 1988 arbeitslos und bezieht Arbeitslosenhilfe mit ergänzenden Sozialhilfe. Seine Tätigkeit bei HOPE war über das Bezirksamt Neukölln dem Sozialamt gemeldet. Die Vergütung für seinen ehrenamtlichen Einsatz betrug 3 DM pro Stunde. Dieses Geld war für Hartmut eine wichtige zusätzliche finanzielle Hilfe. Eines seiner Hobbies ist das Videofilmen.

Selbstverständlich wollte Hartmut dann auch an der Abschlussveranstaltung in der Kochstraße teilnehmen. In den dort zur Verfügung gestellten Räumen sollte ein Konzert mit Tanz stattfinden. Bereits vor dem Gebäude wurde Hartmut von Mirko Russo, einem leitenden Mitglied der ICOC-Berlin, angesprochen und darauf hingewiesen, dass er während der Veranstaltung keine Film- und Fotoaufnahmen machen dürfe. Seine Tasche mit einer Videokamera hat Hartmut freiwillig abgegeben. Den Fotoapparat nahm er mit in den Saal.

Auf Wunsch von einigen Senioren, hat Hartmut an einem der Kaffeetische ein Gruppen-Erinnerungsfoto geschossen. Dies wurde von u.a. Michael Klimke beobachtet und Hartmut wurde darauf hin aufgefordert, auch den Fotoapparat abzugeben. In dieser Situation kam es dann noch zu einer verbalen Auseinandersetzung mit anderen Mitgliedern der ICOC. Um weiteren Ärger zu meiden, hat Hartmut daraufhin die Veranstaltung verlassen.

Viele der Senioren, die Hartmut gut aus dem „Seniorenzentrum“ kannten, waren darüber verwundert. Merkwürdig ist in diesem Zusammenhang, dass diese Begebenheit später im Seniorenzentrum von der Leiterin bzw. dem Geschäftsführer nicht mehr thematisiert wurde, obwohl einige Senioren nachgefragt haben.

Dezember 2000. Ein ähnlicher Zwischenfall hat sich bei der Weihnachtsfeier in den Räumen von HOPE in der Hobrechtstraße ereignet. Auch hieran nahm Hartmut teil und hatte in seinem Gepäck wieder seine Videokamera. Er wollte jedoch erst am Abend bei einer anderen Veranstaltung Aufnahmen machen. Hartmut wurde von Wolfgang Schwab mit dem Gebrauch des Hausrechts gedroht, wenn Hartmut es wagen würde, während der Feier Videoaufnahmen zu machen.

Zur Beurteilung dieser Vorfälle muss folgendes beachtet werden:

  • Am 16. März 2000 waren in einer Sendung „die reporter“ (PRO 7) Ausschnitte von Aufnahme zu sehen, die u.a. Hartmut während seiner Taufe am 7.11.1994 in der ICOC zeigten. Diese Aufnahmen wurden mit der Kamera von Hartmut gemacht. Während der Zeit seiner Mitgliedschaft war es Hartmut uneingeschränkt möglich, bei Veranstaltungen (öffentlich und nichtöffentlich) der ICOC und später dann auch bei HOPE Aufnahmen zu machen. Er hat häufig auf Wunsch Kopien seiner Aufnahmen an Mitglieder der ICOC weitergegeben.
  • Im März 2000 war Hartmut bereits seit etwa einem Jahr nicht mehr Mitglied der ICOC, da er den Entschluss gefasst hatte, aus der Sekte auszusteigen.
  • Trotzdem war er noch als ehrenamtlicher Mitarbeiter im HOPE-Seniorenzentrum tätig. Damals wurden Zusammenhänge zwischen HOPE und der Boston-Church von den Verantwortlichen vehement geleugnet.
  • Als ehrenamtlicher Mitarbeiter musste auch Hartmut eine Art „Verpflichtungserklärung“ abgeben, wonach er während seiner Anwesenheit im Seniorenzentrum „nicht über Religion und Politik sprechen durfte“.

Aufgezeichnet von Helmut Schmidt im April 2001

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HOPE - Base-Cap für Christina Rau

Christina Rau, Frau unseres Bundespräsidenten, hat als UNICEF-Botschafterin u.a. in Soweto (Südafrika) AIDS-Kranke Schwangere besucht. Dabei hat HOPE worldwide (USA) die Gelegenheit genutzt und Frau Rau ein rotes Base-Cap mit der Aufschrift HOPE-worldwide aufgesetzt und sogleich ein nettes Foto schießen lassen. Genau wie einst Nelson Mandela und Bill Clinton hat sich unsere First Lady selbstverständlich ablichten lassen. Ob jedoch alle die Hintergründe um HOPE worldwide kennen?!

Jedenfalls wird aus diesem Erinnerungs-Foto sofort Kapital geschlagen: Eine Kopie des Artikels der Berliner Morgenpost (auf der Titelseite) hängt bereits an der Pinnwand im HOPE Seniorenzentrum in Berlin. Bald wird sicherlich auch wieder eine Hochglanzbroschüre mit diesem Bild erscheinen. Wir sind gespannt, wie HOPE diese Begegnung in Südafrika kommentiert. Jedenfalls sollte man bei Gelegenheit Christina Rau mal befragen, was sie über HOPE weiß bzw. was ihr vermittelt worden ist.

H.S. 31.3.2001

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Hausverbot im HOPE-Seniorenzentrum

28.3.2001 – Berlin. Der  hauptamtliche Geschäftsführer des Vereins „HOPE worldwide Deutschland e.V.“, Michael Klimke, hat gestern einem ehemals aktiven ehrenamtlichen Mitarbeiter, Hartmut S. (60), Hausverbot erteilt.

Hartmut war von 1994 bis 1999 Mitglied der heutigen „Internationalen Gemeinde Christi“ (vormals: „Gemeinde Jesu Christi Berlin e.V.“). Während der Zeit seiner Mitgliedschaft hat Hartmut begonnen, sich im Seniorenzentrum von HOPE zu engagieren. Dort lernte er auch seine heutige Partnerin kennen.

Allerdings liegt der Grund für das Hausverbot nicht etwa in einem „Fehlverhalten“ während seiner Tätigkeit für HOPE. Hartmut hat einen Erfahrungsbericht über seine Zeit in der Boston-Church verfasst, der seit einigen Tagen auch im Internet nachzulesen ist (Die Sklaven des Kip McKean):

„(...) Nun noch zu meinem Fall und den Gründen, warum ich die ICOC verlassen habe. Ich bin als ehrenamtliches Mitglied im HOPE-Seniorenzentrum in Berlin Neukölln tätig gewesen. Dieses Zentrum wird von der Gemeinde gesteuert und geleitet. Da ich arbeitslos bin, wollte ich mich für das Zentrum engagieren. Im Februar 1999 lernte ich im Seniorenzentrum eine Frau meines Alters kennen. Wie es das Schicksal wollte, haben wir uns befreundet und verliebt. Es war eine harmlose Freundschaft. Da meine Freundin nicht Mitglied der Gemeinde werden wollte, hatte man alles versucht, uns wieder auseinander zu bringen. Man hat mich so unter Druck gesetzt, daß ich mich entschloß die Gemeinde zu verlassen, aber noch weiter für das Seniorenzentrum tätig zu sein.

Heute bin ich frei und möchte jeden warnen, Mitglied dieser gefährlichen Sekte zu werden.“

Klimke hat mittlerweile die Internetseiten gelesen (oder sich davon berichten lassen) und hielt Hartmut daraufhin vor, „Lügen und Halbwahrheiten“ über die „Gemeinde“ (nicht über HOPE!) verbreitet zu haben. Besonders geärgert hat ihn wohl, dass nach den Erfahrungen von Hartmut auch Mitglieder der ICOC im Internet gelegentlich die Sex- und Pornoseiten frequentieren.

Bisher hat sich Klimke (auch auf explizite Nachfrage und Bitte am 29.3.2001) geweigert, das Hausverbot ordentlich und schriftlich auszusprechen und vor allen Dingen zu begründen.

Eines wird bei dieser Geschichte nun wohl ganz deutlich: HOPE worldwide Deutschland e.V. ist fest in der führenden Hand von Mitgliedern der ICOC und es werden unzulässig und unfair Sachverhalte vermischt.

Hartmut wird also bei HOPE „rausgeschmissen“, weil er Aussteiger der ICOC ist, über seine Erfahrungen (öffentlich) spricht und seine Meinung äußert. Klar wird ebenfalls, wie sich die Machtstrukturen und das Machtgebahren der ICOC in einem (noch?) gemeinnützigen Verein wiederfinden, der vorgibt, sich in erster Linie für alte Menschen einzusetzen und unter merkwürdigen Umständen ein „Seniorenzentrum“ in Berlin Neukölln (Hobrechtstraße 23) betreibt.

Eine solche Vorgehensweise und Diskriminierung eines Sekten-Aussteigers passt so gar nicht in das mildtätige Bild, dass HOPE so gerne von sich zeichnet und spricht kaum für lautere Absichten dieser Organisation.

Helmut Schmidt, 30.3.2001

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HOPE Seniorenzentrum Berlin

10.000 Rote Rosen im April – Das kann ja heiter werden!

Wie bereits im letzten Jahr, soll auch 2001 im April eine großangelegte Promotions- und Spendensammelaktion in Berlin veranstaltet werden. Konnte der Verein „HOPE worldwide Deutschland e.V.“, der mit der ICOC in direkter Verbindung steht (siehe nachfolgender Bericht), im letzten Jahr noch eine großes Versicherungsunternehmen als Sponsor und Raumgeber gewinnen, so gestaltet sich die Suche nach einem geeigneten Raum derzeit schwierig. Denn die Verantwortlichen der Versicherung haben alle Kontakte zu HOPE abgebrochen, nachdem bekannt geworden ist, dass HOPE eine Organisation der ICOC ist.

Der Verantwortliche des Versicherungsunternehmen befürchtet daneben, dass Senioren dazu gebracht werden könnten, dem Verein Geld über Erbschaften bzw. Vermächtnisse zukommen zu lassen.

Derzeit ist nichts über weitere nennenswerte „Projekte“ von HOPE in Deutschland bekannt.

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Seniorenzentrum in Berlin - Neukölln - Hobrechtstraße 23

Wie uns bekannt geworden ist, hat sich das Bezirksamt Neukölln offensichtlich über die Zusammenhänge zwischen HOPE und der ICOC sachkundig gemacht. Aus zuverlässiger Quelle haben wir erfahren, daß von einer Mitarbeiterin des Bezirksamts Neukölln geäußert worden ist, bei HOPE handele es „sich doch um eine Sekte“.

Bereits seit geraumer Zeit wird u.a. von der hauptamtlichen Leiterin des Seniorenzentrums, Gitti Schwab, eine Verbindung zur ICOC bzw. der Boston-Church und deren deutscher Gruppe „Gemeinde Jesu Christi Berlin e.V.“ geleugnet. Im Seniorenzentrum wird es gar nicht gerne gesehen, wenn über die „Gemeinde“ vor den Senioren aus Neukölln gesprochen wird.

Aus dem Vereinsregister ist deutlich ersichtlich, daß fast 99 % der Mitglieder von HOPE, gleichzeitig Mitglieder der „Gemeinde Jesu Christi“ sind. Es werden auch Zivildienstleistende beschäftigt, die sich ebenfalls ausschließlich aus Mitgliedern der christlichen Sekte rekrutieren.

Für die Projekte von HOPE werden regelmäßig Straßensammlungen (gerne in KaDeWe-Nähe) durchgeführt. Über die genaue Verwendung der z.T. erheblichen Spendengelder wird nicht gerne informiert. Der Berliner Verein muß jedenfalls einen großen Teil davon für die Entlohnung der hauptamtlichen Mitarbeiter verwenden. In den USA, wo die Mutterorganisation „HOPE worldwide“ residiert, sind in der Vergangenheit Spendengelder zweckentfremdet für die Gründung neuer Gemeinden der ICOC verwendet worden.

Während der Europakonferenz im vergangenen August, war das Seniorenzentrum geschlossen und diente den auswärtigen Mitgliedern als Treffpunkt.

Es bleibt abzuwarten, ob und was ggf. von Seiten des Bezirksamts unternommen wird, um die Neuköllner Senioren in geeigneter Weise auf die Zusammenhänge hinzuweisen.

Helmut Schmidt, 13.9.2000

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HOPE – Deutschland – die Organisation

Dieser Verein wurde am 4.11.1995 von Mitgliedern der „Boston-Bewegung“ - hier in Berlin des Vereins „Gemeinde Jesu Christi Berlin e.V.“ gegründet. Die Eintragung in das Vereinsregister (Nummer VR 16 363 – Amtsgericht Charlottenburg) erfolgte am 18.3.1996 unter dem Namen „HOPE Deutschland e.V.“ Vorstandsmitglieder waren seinerzeit: Thomas Nolte, Dean Farmer, Wolfgang Schwab, Gillian Nolte und Brigitte Hopfgartner. In der Zwischenzeit wurde der Name des Vereins geändert in: „HOPE worldwide Deutschland e.V.“ Leiterin des Berliner HOPE-Seniorenzentrums ist Brigitte (Gitti) Schwab geb. Hopfgartner. Die Geschäftsführung wurde zuletzt von Michael Klimke wahrgenommen.

Es besteht eine direkte Verbindung zur christlichen Sekte „International-Churches-of-Christ“ (ICOC) des Kip McKean in den USA. Die ICOC haben 1987 einen angeblich karitativen Zweig unter dem Namen „LOVE“ ins Leben gerufen. 1991 wurde LOVE durch die Organisation „HOPE worldwide Inc.“ weitergeführt (www.hopeww.org). Direktor von HOPE worldwide Inc. ist das ehemalige leitende Mitglied der örtlichen Boston-Church-of-Christ, Robert Gempel.

Die Mutterorganisation in den USA ist in der Vergangenheit wegen der Verwendung der Spendengelder (> 7 Mio. Dollar jährlich) ins Gerede gekommen. Es sollen Gelder zweckentfremdet worden sein (zur Gründung neuer „Gemeinden“ der ICOC).

Heute sind rund 95 % der Mitglieder von „HOPE worldwide Deutschland e.V.“ gleichzeitig auch Mitglieder der christlichen Sekte „Gemeinde Jesu Christi Berlin e.V.“ In regelmäßigen Abständen werden auf der Straße (bevorzugt in KaDeWe-Nähe) für HOPE erhebliche Spenden gesammelt.

Aus dem Register Deutscher Spendenorganisationen (RDS) lässt sich im Juli 1999 folgendes zu diesem Verein entnehmen:

  • Selbstvorstellung: „Betreibt das „HOPE Senioren Zentrum Berlin“ und diverse Besuchsdienste in Berlin und München.
  • Die Spenden machen über 50 % der Einnahmen aus.
  • HOPE worldwide Deutschland ist Mitglied bei „HOPE Worldwide Ltd.“
  • Als Förderungsmöglichkeiten steht an erster Stelle: „Erbschaften/Vermächtnis“
  • Es werden besonders die folgenden Gruppen unterstützt: Kranke, Senioren, sozial Schwache und behinderte Senioren.
  • Im Jahr 1997 wurden insgesamt rund 163.000 DM eingenommen und rund 150.000 DM ausgegeben – die genaue Mittelherkunft bzw. Verwendung ist aus dem RDS nicht ersichtlich.
  • Die Personalstruktur sieht wie folgt aus (Stand März 1998): 2 Festangestellte, 1 Zivildienstleistender und 30 Ehrenamtliche. Dafür wurden 1997 rund 67.000 DM an Personalkosten aufgewendet.
  • Als „prominenter Förderer“ wird ein Prof.Dr.Demougin aus Magdeburg angeführt.

Die Satzung sieht als Zweck des Verein vor, dass auch anderen Körperschaften Mittel zur Verfügung gestellt werden können. Das heißt im Klartext: Solange der ICOC-Verein „Internationale Gemeinde Christi“ als gemeinnützig anerkannt ist, könnten Gelder dorthin transferiert werden (und umgekehrt).

Aufgrund der engen Verbindungen zur „Internationalen-Gemeinde-Christi e.V.“ bzw. zu „HOPE worldwide Inc.“, also der christlichen Sekte „International-Churches-of-Christ“ empfehlen wir eine kritische Betrachtung der Aktivitäten und genauen Prüfung der Projekte wie das Seniorenzentrum in Berlin-Neukölln. Im besonderen sollte die Mittelverwendung durchleuchtet werden.

Offen bleibt nach wie vor die Frage, warum diese Verbindungen nicht zugegeben werden. Was ist daran verwerflich, von einer Glaubensgemeinschaft unterstützt bzw. gefördert zu werden?!

Unsere Einschätzung: Das zunehmende öffentliche Interesse an der konfliktträchtigen christlichen Sekte „International-Churches-of-Christ“ wirft einen unerwünschten Schatten auf die Aktivitäten und Projekte von HOPE. Es wird versucht, die Öffentlichkeit und somit alle potentiellen Spender und Förderer zu täuschen. Daher gilt auch bei der Beurteilung von HOPE gilt:

Externe Informationen einholen, prüfen und hartnäckig nachfragen, wenn bestimmte Fakten im Dunkeln bleiben oder Fragen nicht beantwortet werden!

Übrigens: Der renommierte Verein „Project HOPE Deutschland e.V.“ (www.projhope.org), in den 50er Jahren gegründet, steht nicht in Zusammenhang mit „HOPE worldwide Inc.“.

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HOPE for Children - Adoptionsagentur

In der Gemeindeinformationen Nr. 35 vom 8.9.1998 wird berichtet, dass HOPE worldwide eine „Adoptionsagentur“ betreibt. Ein verheiratetes Paar aus Boston hat angeblich ein rumänisches Kind adoptiert. Der Direktor der Agentur, Mark Johnson, ist eigens zur Erlangung einer „staatlichen Anerkennung“ nach Bukarest gereist. Der Information nach hat HOPE for Children 4 Jahre lang vergeblich versucht, diesen „Status“ zu erreichen. Die Mission von Johnson hatte diesmal innerhalb von nur 15 Minuten Erfolg. Was es bedeutet, vom Staat Rumänien als „Adoptionsagentur“ anerkannt zu sein, bleibt im Verborgenen.

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